Altmark l Den 1. Altmark-Stubenkick gewann am Sonntagabend Daniel Socha für Eintracht Salzwedel.

23 Spieler gingen Ende April beim 1. Altmark-Stubenkick an den Start. Über das Internet spielten die Teilnehmer ein Online-Fußballturnier aus, dass von den Kickerfreunden Salzwedel und dem Kreissport Altmark West organisiert wurde, um etwas Abwechslung in der fußballfreien Zeit zu bieten.

Socha gewinnt den Cup

Am Sonnabend stand das Spiel um Platz 3 auf dem Programm. Sonntag folgte das Finale. Dieses gewann Daniel Socha für den SV Eintracht Salzwedel 6:3 gegen Matthias Rose, der das Turnier für den TSV Adler Jahrstedt bestritt.

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Das Endspiel versprach Spannung. Beide Spieler trafen bereits in der Vorrunde aufeinander. Jeder gewann eine Partie. Das erste von Spielen endete im Finale 2:2. Im zweiten Match sorgte Daniel Socha für klare Verhältnisse und setzte sich 4:1 durch, sodass die Begegnung insgesamt mit 6:3 endete. „Im zweiten Spiel habe ich meine Chancen besser ausgespielt“, erklärt Daniel Socha den Unterschied zum vorangegangenen Remis.

Platz 3 geht an Rot-Blau Sanne

Bereits am Sonnabend spielten Florian Beck von Rot-Blau Sanne und Sebastian Tetsch vom SV Arendsee das kleine Finale. Beck gewann 3:0 und sicherte sich damit den ersten Pokal und 50 Euro Prämie für die Sanner Fußballer. Die beiden Finalisten haben ebenfalls eine Prämie erspielt. Der TSV Adler Jahrstedt kann sich über 100 Euro und Eintracht Salzwedel über 150 Euro freuen.

Die Turnierteilnehmer äußerten sich generell positiv über den 1. Altmark-Stubenkick und hoffen auf weitere Wettbewerbe dieser Art. Auch die Firma Powerplay Events, die für den reibungslosen Ablauf des Turnieres verantwortlich zeichnete erhielt jede Menge Lob. „Powerplay Events hat eine sehr gute Arbeit geleistet und auch die Verabredungen zu den Spielen hat mit allen Teilnehmer reibungslos geklappt“, sagt Daniel Socha. Auch sein Finalgegner Matthias Rose, der bei Adler Jahrstedt nicht nur an der Konsole, sondern auch auf dem Rasen eine Schlüsselfigur ist, teilt diese Meinung und berichtet, dass das Turnier in der Mannschaft Thema war und für Abwechslung in der Corona-Zeit gesorgt hat. „Viele haben die Möglichkeit genutzt, sich die Spiele im Live-Stream anzusehen“, erklärt Rose. Ab dem Achtelfinale wurden fast alle K.o.-Spiele im Internet gezeigt.

Für die Kickerfreunde Salzwedel soll dieses Turnier keine einmalige Veranstaltung zur Überbrückung der fußballfreien Zeit gewesen sein. Weitere Veranstaltungen sollen nach dem Ende der Pandemie folgen. Dann sollen die Turniere offline, also im direkten Duell ausgetragen werden.