Brandenburg/Stendal l Am Sonnabend beginnt für den Fußball-Oberligisten 1. FC Lok Stendal die neue Saison. Im letzten Testspiel unterlag die Elf von Trainer Jörn Schulz bei Stahl Brandenburg 2:3 (1:2).

Am Sonnabend beginnt für die Mannschaft des 1. FC Lok Stendal die neue Oberliga-Spielzeit. Um 13 Uhr treten die Altmärker zum Auftakt bei Blau-Weiß 90 Berlin an. Am Dienstagabend musste sich die Elf von Trainer Jörn Schulz beim brandenburgischen Landesligisten FC Stahl Brandenburg mit 2:3 Toren geschlagen geben.

Die Gäste fanden vor 60 Zuschauern besser in die Begegnung und hatten zu Beginn einige dicke Möglichkeiten.

Denis Neumann bringt Lok in Front

Sie führten bereits nach zehn Minuten durch Neuzugang Denis Neumann, der nach einem herrlichen Spielzug das Runde im Eckigen versenkte, 1:0. Die Vorarbeit zu diesem Treffer leistete Kapitän Philipp Groß.

Der Landesligist aus Brandenburg zeigte sich durch diesen Gegentreffer wenig beeindruckt.

Stahl nach Doppelschlag in Führung

Lukas Hehne (13.) und Huber Horodecki (17.) brachten die Gastgeber innerhalb kurzer Zeit nach dem Spielverlauf etwas überraschend 2:1 in Führung.

Das war bereits der Pausenstand, denn beide Mannschaften nutzten ihre durchaus vorhandenen Möglichkeiten nicht konsequent genug.

Bei der Lok-Elf vergaben unter anderem Marius Lucas Schmidt, Neumann und Niclas Buschke.

Im zweiten Spielabschnitt hatten die Ostaltmärker erneut die etwas besseren Möglichkeiten, aber ein Eigentor von Sebastian Hey brachte Lok-Vertretung noch weiter in die Hinterhand und auf die Verliererstraße.

Anschlusstreffer von Max Salge

Der Anschlusstreffer von Max Salge kurz vor Ende der Partie war dann lediglich Ergebniskosmetik.

Das war für die Stendaler Oberligisten bereits die dritte Testspiel-Niederlage in Folge. Zuvor unterlag die Schulz-Elf daheim gegen Regionalligisten Optik Rathenow (1:3) und gegen den Verbandsligisten FSV Barleben (3:5).

„Meine Mannschaft begann schwungvoll und spielte sich einige Torchancen heraus. Nach einem sehr schön herausgespielten Tor zum 0:1 bekamen wir durch individuelle Fehler zwei schnelle Gegentore. Danach wurde die Partie sehr körperbetont und wir konnten nicht mehr wirklich zu unserem Spiel finden. Die Jungs waren bemüht, aber leider fehlt uns aktuell noch die Zielstrebigkeit, Genauigkeit und letzte Entschlossenheit vor dem gegnerischen Tor und in einigen Situationen auch etwas Spielglück“, sagte der Stendaler Lok-Coach Jörn Schulz nach Abpfiff.

Das Positive an dieser Niederlage ist vielleicht ein alter Theaterglaube: Eine schlechte, pannenreiche Generalprobe ist ein gutes Omen für die Premiere.

Statistik

FC Stahl Brandenburg: Moustapha Nouka, Adrian Jordanov, Daniel Schimpf, Alexander Mertens, Jonas Meyer, Yukiya Moriwaki, Jan Arne Bredow, Mudai Watanabe, Lukas Hehne, Huber Horodecki (Steffen Sgraja, Fares Hamo)

1. FC Lok Stendal: Bryan Giebichenstein, Tim Schaarschmidt, Sebastian Hey, Philipp Groß, Patrick Baudis, Tim Kolzenburg, Martin Krüger, Vincent Kühn, Marius Lucas Schmidt, Niclas Buschke, Denis Neumann (Steffen Westphal, Lorenz Balliet, Hardy Wolff, Benjamin Bubke, Max Salge)

Schiedsrichter: Tobias Starost-

Zuschauer: 60

Tore: 0:1 Denis Neumann (10.), 1:1 Lukas Hehne (13.), 2:1 Huber Horodecki (17.), 3:1 Eigentor (57.), 3:2 Max Salge (89.)