Stendal l Mit einem 1:1-Unentschieden endete die Fußball-Oberligapartie des 1. FC Lok Stendal gegen Union Sandersdorf. Dabei  wurde deutlich, dass die Spielklasse enorm ausgeglichen und immer wieder Konzentration hoch zehn von Nöten ist, um die Saison zu meistern.

FSV Barleben gewinnt in Krieschow

Es wurden zwei Ergebnisse erzielt, die das unterstreichen. Das Team von International Leipzig unterlag daheim Einheit Rudolstadt 0:1 und Barlebens Mannschaft gewann bei den zuletzt hoch gelobten Krieschowern glatt mit 3:0.

Im Stendaler Stadion Am Hölzchen gab es beim Zusammentreffen der Tabellennachbarn Lok und Union Sandersdorf besonders in der ersten Halbzeit ungläubige Blicke auf Seiten der Lok-Fans.

Union Sandersdorf ist dominant

Die Gäste waren derart dominant, dass es eigentlich nur eine Frage war, wann sie den ersten Treffer in diesem Match erzielen würden. In den ersten 45 Spielminuten gelang es ihnen nicht. Die Gastgeber überstanden diese Hälfte mit einer gehörigen Portion Glück.

Gästecoach Mike Sadlo, der kürzlich die Fußball-Lehrerlizenz erwarb, sagte auf der anschließenden Pressekonferenz, die übrigens seitens des NOFV als verbindlich erklärt wurde: „Mit dem Auftreten meiner Mannschaft bin ich zufrieden, mit dem Ergebnis nicht. Wir haben nach der Führung die Konter schlecht ausgespielt. Das Gegentor war eine Graupe.“

Große Probleme bei Lok Stendal

Sein Gegenüber, Lok-Coach Sven Körner, resümierte: „In der ersten Halbzeit hatten wir große Probleme, hatten zu viele Ballverluste und Fehlpässe. Daraus wurden in der Pause Schlussfolgerungen gezogen und Umstellungen im taktischen System vorgenommen. In den letzten 30 Minuten haben wird gut gespielt. Dennoch war es ein glücklicher Punktgewinn.“ Die Frage, warum er den eingewechselten Kapitän Philipp Groß zunächst nicht einsetzte, beantwortete er so: „Er hat von mir wegen der großen Belastungen der letzten Wochen und wegen Wadenproblemen eine Pause verordnet bekommen.“