Stendal l Vor 2870 Zuschauern hat der 1. FC Lok Stendal in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals gegen Arminia Bielefeld noch deutlich 0:5 verloren.

Es war das Highlight der Kicker vom Hölzchen. Am Ende blieb die Sensation jedoch aus. Bereits nach elf Minuten lagen die Stendaler zurück. Nach einer Ecke und viel Durcheinander im Strafraum drückte Bielefelds Stürmer Prince Osei Owusu den Ball über die Linie.

Die Stendaler ließen sich von diesem Rückstand keineswegs beeindrucken und hatten sogar das Tor getroffen, es zählte jedoch nicht. In der 39. Minute gab es helle Aufregung. Nach einer Flanke vom starken Maurice Pascale Schmidt blockte ein Bielefelder den Ball mit dem Arm, doch der Pfiff des Schiedsrichters blieb aus. Kurz darauf schoss Niclas Buschke das Leder knapp am Tor vorbei.

Nach dem Seitenwechsel wurde der Klassenunterschied schließlich auch in den Toren deutlich. Innerhalb von acht Minuten stellte Bielefeld das Ergebnis auf 5:0. Das war natürlich die Entscheidung.

Die Stendaler können dennoch auf ihre Leistung stolz sein, wenn in der ersten Halbzeit das Glück nicht gefehlt hätte wäre den Eisenbahnern auch ein Tor gelungen.

Tore: 0:1 Prince Osei Owusu (11.), 0:2 Prince Osei Owusu (61.), 0:3 Sven Schipplock (63.), 0:4 Tom Schütz (65.), 0:5 Sven Schipplock (69.)

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Franz Erdmann (64. Martin Gödecke), Philipp Groß, Niclas Buschke, Steven Schubert (74. Sebastian Hey), Vincent Kühn, Tim Schaarschmidt, Johannes Mahrhold, Marcel Werner, Maurice Pascale Schmidt (69. Lukas Breda), Martin Krüger.

DSC Arminia Bielefeld: Philipp Klewin - Max Christiansen, Tom Schütz, Patrick Weihrauch (57. Keanu Staude), Florian Hartherz, Stephan Salger, Julian Börner, Prince Osei Owusu (75. Fabian Klos), Manuel Prietl (66. Nils Seufert), Roberto Massimo, Sven Schipplock.

Schiedsrichter: Christian Dietz (Wolfgang Haslberger, Lothar Ostheimer).