Tangermünde l  Im altmärkischen Derby setzte sich die Säger-Truppe 3:1 bei der SG Tangermünde durch. Dabei fiel die Vorentscheidung in diesem Match relativ schnell. Außenseiter SG Tangermünde wehrte sich nach dem schnellen Rückstand und ließ nach der Pause keinen Treffer mehr zu.

Der Favorit zeigte von der ersten Minute an, dass sie sich von den Gastgebern nicht überraschen lassen wollte. Die SG Tangermünde wurde schon frühzeitig angelaufen und zu Fehlern gezwungen. „Wir waren in den Anfangsminuten etwas blauäugig“, so SG-Trainer Steffen Braunschweig.

Lok geht früh in Führung

Mattes Flöther markierte schließlich nach sieben Minuten das 1:0 für den 1. FC Lok Stendal. Die Gäste ließen aber nicht locker, wollten weiter unbedingt nachlegen und brachten die Platzherren weiter in Probleme.

Ali Hussein baute den Vorsprung auf 2:0 aus. Keine 60 Sekunden später lag das Objekt der Begierde schon wieder in den Maschen. Amadou Sall wusch zum 3:0 nach. Damit war schon die Vorentscheidung erzwungen.

„Danach haben wir erkannt, wie leichtfertig wir sind“, analysierte Coach Braunschweig.

Lange setzt Schlusspunkt

Seine Mannschaft fing sich und schaffte durch Moritz Lange das 1:3. Das gab der Heimmanschaft mehr Sicherheit. Stendal hatte trotzdem weiter mehr von der Partie.

Fast hätte aber ein Fallrückzieher den Anschluss für die SG gebracht. So wurden die Seiten mit dem 3:1 für Lok Stendal gewechselt.

Im zweiten Durchgang blieben die Gäste die aktivere Mannschaft, waren aber nicht mehr so zwingend, beziehungsweise ließen ihre Chancen aus. Der Gastgeber war etwas besser eingestellt.

„Wir haben im zweiten Abschnitt besser gestanden, den Gegner mehr beschäftigt und kein Gegentor kassiert“, meinte Trainer Braunschweig.

Statistik

Torfolge: 0:1 Mattes Flöther (7.), 0:2 Ali Hussein (17.), 0:3 Amadou Sall (18.), 1:3 Moritz Lange (25.).