Berlin/Stendal l  Die Altmärker verloren bei Blau-Weiß Berlin am Ende deutlich 2:6 (1:1). Das Spiel hatte nach dem feststehenden Klassenerhalt für die Stendaler nicht mehr die ganz große Bedeutung.

Dennoch wollten die Altmärker die Sache natürlich seriös beenden. Das gelang zumindest in der ersten Halbzeit. Lok dominierte die Anfangsphase und hätte durchaus in Führung gehen können, vielleicht sogar müssen. Der erste Treffer fiel aber auf der anderen Seite durch Kitzing (32.). Das Tor spielten die Berliner allerdings sehr gut heraus.

Remis zur Pause

Das schockte die Gäste vorerst nicht. Die Lok-Kicker erspielten sich weitere gute Chancen. Und wurden schließlich belohnt. Patrick Baudis erzielte das zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:1 zwei Minuten vor der Pause. Das war dann auch gleichzeitig der Halbzeitstand.

„Da hatte ich das Gefühl, dass wir auch gegen diese Berliner Mannschaft bestehen können“, sagte Lok-Trainer Jörn Schulz.

Gleich nach dem Wechsel schaltete der Gastgeber ein paar Gänge höher. Wie bereits im Hinspiel, da siegten die Blau-Weißen 5:0, zeigte die Elf von Trainer Marco Gebhardt eine überragende Leistung.

Berliner zielstrebiger nach der Pause

Sie gingen durch Treffer von Kutsche, Kitzing und Wedemann 4:1 in Front. Die Stendaler verloren in dieser Phase viele Zweikämpfe und waren oft einen Schritt langsamer als der Gegner. Die Luft schien bei der Lok raus zu sein. Martin Gödecke, der zuletzt gegen Malchow drei Treffer erzielt hat, betrieb noch einmal Ergebniskosmetik. Er sorgte für das 4:2 (48.)

Schlussendlich trafen die Hauptstädter noch zweimal zum 6:2-Endstand.

„Die Berliner haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen und wir konnten heute nicht an die Leistungen der letzten Monate anknüpfen. Aber meine Mannschaft hat in den letzten Monaten geliefert und der Kraftakt unter Dauerdruck in den letzten Wochen war enorm hoch“, erkannte Schulz den Sieg des Gegners an.

Statistik

Blau-Weiss 90 Berlin: Tobias Dünhaupt, Robin Mannsfeld, Steven Heßler, Louis-Nathan Stüwe, Christoph Gorkow, Kevin Gutsche, Pascal Matthias, Pascal Jan Wedemann, Tobias Göth, Nicolai Kitzing, Guilherme Henrique Lopes De Oliveira - Trainer: Marco Gebhardt

1. FC Lok Stendal: Bryan Giebichenstein, Patrick Baudis, Johannes Mahrhold, Tim Schaarschmidt (74. Marius-Lucas Schmidt) , Philipp Groß, Sebastian Hey, Martin Krüger, Steven Schubert (42. Franz Erdmann), Martin Gödecke, Tim Seidel-Holland (55. Maurice Pascale Schmidt), Niclas Buschke - Trainer: Jörn Schulz

Schiedsrichter: Matthias Bastian (Rostock)

Zuschauer: 146

Tore: 1:0 Nicolai Kitzing (32.), 1:1 Patrick Baudis (43.), 2:1 Kevin Gutsche (46.), 3:1 Nicolai Kitzing (52.), 4:1 Pascal Jan Wedemann (54.), 4:2 Martin Gödecke (58.), 5:2 Pascal Jan Wedemann (71.), 6:2 Pascal Jan Wedemann (90.).

Besondere Vorkommnisse: Marcel Czekalla (SPVG Blau-Weiss 90 Berlin) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Giebíchenstein(51.). .