Stendal l Die Begegnung wird um 14 Uhr im Hölzchen von Schiedsrichter Hannes Ventzke (VfB Goldenstädt, Mecklenburg-Vorpommern) angepfiffen. Die Gäste haben bereits neun Punkte (zwei Siege, drei Unentschieden) auf dem Konto. Sie sind damit Rang­elfter und am Sonntag auch in der Favoritenstellung.

Lok empfängt den Angstgegner

Zumal die Rolandstädter gegen diesen Gegner fast immer schlecht ausgesehen haben. Mit Grausen werden sich die Stendaler Fans an den 2. Dezember 2018 erinnern. Im bis dato letzten Aufeinandertreffen im Hölzchen kassierte Lok eine deprimierende 0:5-Niederlage. Auch das Rückspiel in jener Saison verloren die Stendaler in Berlin 2:6.

In der Vorsaison gab es zumindest einen Hoffnungsschimmer. Lok erkämpfte in der Hauptstadt am 3. August 2019 ein 0:0. Das war zugleich die bisher letzte Begegnung beider Mannschaften. Die Stendaler haben zuletzt in Brandenburg-Süd eine gute Leistung mit offensiven Fußball gezeigt. Am Ende wurde das beherzte Auftreten aber nur mit einem Punkt belohnt. Der war eigentlich zu wenig.

„Wir sind natürlich vom Ergebnis her gegen Brandenburg-Süd enttäuscht, aber wir können auf der gezeigte Leistung aufbauen“, sagt Loks-Trainer Jörn Schulz im Vorfeld der Berlin-Partie. Er betont weiter: „Unser Ziel muss es sein, ähnlich auch gegen Blau-Weiß aufzutreten und aktiv Fußball zu spielen.“ Dabei haben die Stendaler ein großes Problem. Denis Neumann, der Zielspieler, der Torjäger des 1. FC Lok ist verletzt (wahrscheinlich Muskelfaserriss) und fällt aus.

Seidel-Holland fehlt

Da wird es für Schulz nicht leicht, das zu kompensieren, da auch Tim Seidel-Holland (Urlaub) zuletzt wenig trainierte.

„Leider wird es nach der Verletzung von Neumann weitere Änderungen in der Startelf geben. Es wird nicht einfach sein, diese Lücke zu schließen“, meint Schulz.