Stendal l Am Sonntag um 14 Uhr gibt der FC Strausberg seine Visitenkarte im Hölzchen ab. Bisher hat der FCS aus zwei Spielen auch nur einen Zähler geholt, aber bereits fünf Treffer erzielt.

Daraus könnte man schließen, dass der Gegner der Altmärker im Angriff durchaus sehr gefährlich ist, aber seine Lücken in der Defensive hat. In der letzten Spielzeit gab es nur ein Match zwischen beiden Vertretungen, welches die Lok-Kicker in Strausberg 0:2 verloren.

Duell gegen einen direkten Mitkonkurrenten

Am Wochenende unterlag Strausberg zu Hause gegen den MSV Pampow mit 3:4. Das ist für die Randberliner zumindestens eine Steigerung, hieß es gegen den selben Gegner im Vorjahr im Heimspiel 1:6. Deniz Citlak, Neuzugang bei Strausberg, hat bereits zwei Treffer markiert und dürfte auch in Stendal gewillt sein, weiterere Tore nachzulegen.

Der 1. FC Lok Stendal musste am vergangenen Sonntag eine empfindliche 1:4-Pleite gegen Torgelow einstecken. Nach der Auftaktniederlage in Stahnsdorf soll nun sicher der Bock umgestoßen werden und was Zählbares folgen, um in die nächste Spielpause auf Grund des DFB-Pokals etwas beruhigter zu gehen. Anschließend heißen die Gegner zu Hause Hansa Rostock II und auswärts CFC Hertha 06, die genau wie Stendal bisher punktlos sind.

Kapitän fällt weiter aus

Personell wird weiterhin Kapitän Philipp Groß fehlen. Zudem sind ein bis zwei Akteure angeschlagen.

Coach Jörn Schulz sieht das folgendermaßen: „Es darf keine Rolle spielen wer am Sonntag aufläuft, sondern nur wie wir zusammen versuchen werden, das Spiel positiv zu gestalten. Die Jungs benötigen jetzt ein Erfolgserlebnis und dafür muss jeder bereit sein, alles in 90 Minuten zu investieren.“

Das eigene Spiel durchbringen

Wie die Altmärker das Spiel angehen werden, dazu hat Schulz auch eine klare Meinung: „Wir haben vor am Wochenende gar nicht so viel auf den Gegner einzugehen und versuchen unser Spiel durchzubringen. Die ersten beiden Spiele haben uns gute Ansatzpunkte, aber auch Dinge an denen wir arbeiten müssen, aufgezeigt. Das erste Ziel wird es sein, dass wir es schaffen über die gesamte Spielzeit eine konzentrierte und konsequente Leistung auf den Platz zu bekommen. Wir müssen defensiv noch mehr den Gegner in Zweikämpfe verwinkeln und die entscheidenden dann auch gewinnen.“ Der Schiedsrichter ist Florian Strübing.