Stendal l Der 1. FC Lok Stendal hat das Nachholspiel gegen den VfL Halle 96 mit 0:3 Toren verloren. Dafür darf sich Lok Stendal im Landespokalfinale auf den 1. FC Magdeburg freuen. Der setzte sich beim BSV Halle-Ammendorf mit 3:0. Damit steht auch fest, dass Stendal in der 1. Hauptrunde des DFB-Pokal antritt.

Der 1. FC Lok Stendal hatte in den ersten 15 Minuten mehr vom Spiel und die größeren Möglichkeiten, musste aber schon 13 Minuten den ersten Wechsel vollziehen. Marcel Werner hatte sich bei einem Zweikampf und konnte nicht mehr weiterspielen. Für ihn kam Johannes Mahrhold ins Spiel. 

Erste Chance für Lok Stendal

Bereits nach vier Minuten erlief sich Max Salge einen langen Ball, doch sein Schuss wurde vom Hallenser Keeper zur Ecke abgewehrt. In der Folge verlagerte sich das Spiel zwischen die Strafräume und es war von vielen Fouls geprägt. Danach kamen die 96er besser rein, aber zwingend wurden auch sie nicht.

In der 26. Minute hatte Martin Gödecke die Führung auf dem Fuß. Doch anstatt gleich abzuziehen versprang ihm der Ball bei der Annahme und die Chance verpuffte. Weitere gute Möglichkeiten ließen die Stendaler noch liegen.

Nach 35 Minuten wurde es gefährlich im Lok-Strafraum. Keeper Lukas Kycek war bereits geschlagen, doch Kapitän Philipp Groß klärte im letzten Moment zur Ecke. Die brachte aber nichts ein. So kam das 0:1 schließlich wie aus dem Nichts. Einen langen Ball kan Lok nicht weit genug klären und von hinten schießt Stephan Schammer ein. Ein ungünstiger Zeitpunkt für die Gastgeber genau vor dem Halbzeitpfiff.

Entscheidung vom VfL Halle

In die zweiten 45 Minuten starten die Stendaler wieder besser, aber erneut bekommen sie den Ball nicht im Kasten unter. Anders die Gäste. Die erhöhen nach einem Standard durch Max Worbs auf 2:0 und das 3:0 folgte gleich hinterher durch Tom Renner.

Das war die Entscheidung. Lok versuchte danach alles, dem Spiel noch eine Wendung zugeben, doch die Chancen wurden einfach liegen gelassen. Glück für den 1. FC Lok Stendal, dass der FSV Barleben sein Nachholspiel ebenfalls verlor. Somit bleiben sie über den Strich.

Statistik

Tore: 0:1 Stephan Schammer (44.), 0:2 Max Worbs (62.), 0:3 Tom Renner (69.)

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Maurice Pascale Schmidt (61. Niclas Buschke), Martin Gödecke, Franz Erdmann, Philipp Groß, Vincent Kühn, Max Salge, Tim Schaarschmidt, Lukas Breda, Marcel Werner (13. Johannes Mahrhold), Christos Iereidis (68. Martin Krüger).

VfL Halle 96: Christian Ignorek - Lukas Englich, Kevin Schiller, Stephan Schammer, Konstantin Eder(84. Steven Niesel), Tom Renner, Blerand Shoshi, Alain Nkem (62. Max Zimmer), Max Worbs, Arnold Schunke, Marvin Hahn.

Schiedsrichter: Denis Waegert (Max Mangold, Uwe Weitzmann).