Stendal l Die Ostaltmärker treten beim Greifswalder FC an. Bereits ein Blick auf die Tabelle verrät: die Stendaler sind in dieser Auswärtspartie gegen den Rangdritten der klare Außenseiter. Beide Mannschaften trennen satte 22 Punkte.

„Wir haben jetzt zwei Auswärtsspiele, in Greifswald und bei TeBe. Ich denke, wenn wir uns zum nächsten Heimspiel hier treffen, dann haben wir sechs Punkte mehr“, legte aber Loks Stadionsprecher Sven Jaluschka die Messlatte in der Vorwoche am Ende der Pressekonferenz sehr hoch.

Greifswald mit positiver Vorbereitung

Die Greifswalder scheinen nach der Winterpause in guter Form zu sein. Sie haben fünf Tests erfolgreich bestritten (vier Siege und ein Unentschieden).

Für die Gastgeber wird die Umstellung auf den Naturrasen eventuell zum Problem. In der Vorbereitung wurde bis auf eine Ausnahme auf dem Kunstrasen trainiert und gespielt.

Gastgeber hofft auf viele Zuschauer

„Das Spiel gegen Stendal wird wohl auf dem Hauptplatz im Volksstadion stattfinden, wenn uns das Wetter nicht noch einen Strich durch die Rechnung macht. Es kribbelt im gesamten Vereinsumfeld. Wir spüren, dass alle auf den Start in die zweite Saisonhälfte brennen und erwarten im Heimspiel gegen Stendal rund 750 Zuschauer“, wird Daniel Gutmann (Sportvorstand) auf der Greifswalder Homepage zitiert.

Die Stendaler haben den Vorteil, dass sie in der Vorwoche bereits ein Pflichtspiel auf Rasen (1:0 daheim gegen Staaken) ausgetragen haben.

Werner fehlt

Gesperrt sind Marcel Werner (fünfte Gelbe Karte) und Bryan Giebichenstein (nach Roter Karte noch einen Spieltag).

Martin Gödecke ist weiterhin beruflich verhindert. Längerfristig werden Simon Balliet (Kreuzbandriss), Moritz Instenberg (genaue Diagnose steht noch aus) und Tim Seidel-Holland (krank) ausfallen. Tim Schaarschmidt hat nach seiner Erkältung schon wieder trainiert. „Vielleicht ist er eine Option“, sagt Lok-Trainer Jörn Schulz, der ein schweres Spiel für seine Mannschaft erwartet. „Wir spielen auswärts, da können wir etwas anders auftreten als in der Vorwoche. Wir können befreiter aufspielen. Wir müssen aber erst einmal unser Tor absichern“, erklärt Schulz.

Das Spiel wird von Schiedsrichter Christoph Beblik um 14.30 Uhr in Greifswald angepfiffen.