Ludwigsfelde l Nach dem wichtigen 1:1 in Torgelow schafften die Stendaler in Ludwigsfelde einen wichtigen und vor allem souveränen 3:0-Sieg.

Das war eine starke Leistung. Die Stendaler schafften es mit dem Sieg nicht nur, sich etwas von der Abstiegszone abzusetzen, sie revanchierten sich auch für die bittere 1:6-Heimniederlage vom dritten Spieltag.

Ergebnis und Leistung stimmen

Vor allem die Art und Weise wie die Stendaler das Spiel annahmen und gut 60 Minuten die bessere Mannschaft waren, beeindruckte.

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Stendal spielte zur Vorwoche nur leicht verändert. Für den verletzten Johannes Mahrhold stand Martin Krüger in der Startaufstellung. In den ersten Minuten machten die Gastgeber auf dem Kunstrasenplatz am Waldstadion ordentlich Druck. Zum Glück haben die Stendaler kein Torwartproblem. Steffen Westphal hielt, was auf das Tor kam. Nach einer Viertelstunde war Stendal im Spiel und übernahm mehr und mehr die Kontrolle. Lok lief früh an und scheute keinen Zweikampf. Damit kam Ludwigsfelde nicht zurecht. Und das hatten die Ludwigsfelder wohl auch nicht erwartet. Die Strafraumszenen für Stendal häuften sich, und das Tor lag in der Luft. Doch der letzte Ball saß oft nicht.

Neumann trifft vom Punkt

Zum Glück bekamen die Stendaler dann einen Hand­elfmeter zugesprochen. Denis Neumann ließ sich nicht zweimal bitten und versenkte ihn (35. Minute). Vor der Halbzeit hatten die Stendaler dann durch Vincent Kühn und Denis Neumann noch dicke Chancen.

Nach dem Seitenwechsel waren wieder die Ludwigsfelder am Drücker. Jetzt schien es sich zu rächen, dass Lok vor der Pause nicht noch ein-, zweimal getroffen hatte.

Lok mit zweiten Tor in LFC-Drangphase

Doch Lok überstand die Phase erneut und machte dann wieder das Spiel. Spätestens als Tim Schaarschmidt zum 0:2 einköpfte, war der Deckel drauf.

Ludwigsfelde wirkte immer ratloser, frustriert und undiszipliniert. Die harten Fouls häuften sich und es kam Farbe ins Spiel. Höhepunkt war eine Herunterstellung nach roter Karte (Ball an den Kopf werfen) und gelber Karte wegen Meckerns.

Während dieser Szene wirkten Stendaler Spieler auf die eigenen Fans ein, um ein Eskalieren zu verhindern.

Neumann setzt den Schlusspunkt

Lok machte danach genau das Richtige, spielte weiter nach vorn und nach schöner Vorarbeit von Martin Krüger machte Denis Neumann das 0:3. Bis zum Abpfiff hatte Lok noch Chancen für mindestens zwei weitere Treffer.

Lok-Trainer Jörn Schulz war nach dem Spiel sehr zufrieden. „Wir haben heute mehr gewollt, als Ludwigsfelde. Ich glaube, sie haben uns auch unterschätzt. Der Sieg ist enorm wichtig für uns und wird uns Selbstvertrauen geben“, sagte er auf der anschließenden Pressekonferenz.