Stendal l Für beide Mannschaften ist die Saison im Große und Ganzen bereits gelaufen.

Die Berliner stehen auf dem sechsten Tabellenplatz. Da werden sie auch verbleiben, egal wie die Partie gegen Stendal ausgeht, denn das Torverhältnis spricht für die Mannschaft um Trainer Marco Gebhardt.

Spiel ohne Druck

Nach zwei Siegen in Folge gab es zuletzt jedoch für den ehemaligen Bundesligisten eine Niederlage (2:3 in Staaken).

Für den 1. FC Lok Stendal steht der lang ersehnte Klassenerhalt bereits seit Sonntag fest. In einem Krimi-Spiel setzten sich die Ostaltmärker nach 2:4-Rückstand noch 5:4 gegen Malchow durch und brachten damit den Verbleib in der fünfthöchsten Spielklasse Deutschland vorzeitig unter Dach und Fach.

Deshalb ist bei beiden Mannschaften morgen auch nicht das allerletzte Risiko zu erwarten. „Keiner soll sich verletzten“, sagte Stendals Mittelfeldspieler Martin Krüger bereits in der Vorwoche.

Negativerlebnis im Hinspiel

An das Hinspiel werden sich die Ostaltmärker nicht gern erinnern. Trainer Jörn Schulz betreute erstmals die Mannschaft. Er wollte eigentlich erst 2019 anfangen, sprang dann aber am 2. Dezember vorzeitig in die Bresche. Lok verlor die Partie sang- und klanglos 0:5. Der Stachel dieser Niederlage saß tief.

Somit dürfte die Revanche für die Hinspielpleite schon in den Hinterköpfen der Stendaler stecken.

Gespielt wird in Berlin auf dem Rasenplatz Rathausstraße. Schiedsrichter ist Matthias Bastian.

Relegationsteilnehmer gesucht

Zum Abstiegskampf: Die Vereine der Nord- und Süd-Staffel, die nach Abschluss der Meisterschaft auf dem 14. Tabellen­platz stehen, werden zwei Relegationsspiele durchführen. In der Süd-Staffel läuft es auf den VfL Hohenstein-Ernstthal hinaus. Im Norden stehen sich die direkten Kontrahenten Strausberg und Wismar gegenüber und spielen den 14. Platz aus. Der Gewinner dieses Duells wäre auf jeden Fall gerettet, Strausberg reicht ein Unentschieden.