Stendal l Diese Partie wird um 13 Uhr im Hölzchen von Schiedsrichter Florian Strübing (an den Linien Sirko Müke und Toni Schwager) am Sonntag angepfiffen. Es ist das erste Rückrundenspiel der laufenden Saison und war bereits im Dezember 2018 angesetzt, es ist aufgrund der Platzverhältnisse ausgefallen und wird nun nachgeholt.

Die Stimmung der Stendaler ist bis vor kurzer Zeit nahezu überragend gewesen. Sie wurde aber vor diesem Spiel getrübt.

Instenberg verletzt sich

Mittelfeldmotor Moritz Instenberg, der sich nach langer Verletzungspause (Kreuzbandriss) wieder in die Mannschaft gekämpft hat, hat sich bei einem Zweikampf erneut verletzt (am betroffenen Knie). Bei diesem Training am Dienstagabend gab es noch eine weitere Hiobsbotschaft.

Weitere Stammspieler fehlen

Auch Simon Balliet verdrehte sich das Knie. Beiden droht eine lange Pause. „Eine genaue Diagnose wird das MRT ergeben“, sagte Loks Trainer Jörn Schulz. Doch die personellen Sorgen sind bei Lok für die Partie am Sonntag noch weitaus größer. Fehlen werden zudem Torwart Bryan Giebichenstein (Rot-Sperre, Platzverweis bei der 0:5-Niederlage gegen Blau-Weiß Berlin) sowie Tim Schaarschmidt, Vincent Kühn (beide stark erkältet) und Martin Gödecke (aus beruflichen Gründen).

„Das ist für uns natürlich alles eine Katastrophe“, ärgert sich Schulz. Es lief alles perfekt, der Wille, die Leidenschaft und auch die Ergebnisse in der Vorbereitung haben gestimmt und jetzt dieser Rückschlag.

Mentalität wird eingefordert

Der Trainer blickt aber auch schnell nach vorn. „Jetzt ist von den Spielern Mentalität gefragt. Sie müssen alles reinhauen und die Situation, so wie sie jetzt ist, annehmen. Wir wollen mit großem Teamgeist am Sonntag in das schwere Spiel gehen.“

Ein Blick auf die Tabelle verrät sofort um die Wichtigkeit dieser Partie. Wollen die Ostaltmärker aus dem Keller kommen und sich realistische Chancen auf den Klassenerhalt wahren, darf diese Partie nicht in die Hosen gehen, sonst wird es für den Rest der Saison ganz schwer.

Und täglich grüßt das Murmeltier: Das Jahr 2019 beginnt für Lok wie das Jahr 2018 geendet hat: mit vielen personellen Problemen.

Doch am Sonntag hoffentlich mit einem für die Stendaler Mannschaft positiven Ergebnis.