Möringen/Tangermünde l Der MSV setzte sich am Sonnabend 5:0 gegen Rot-Weiß Arneburg durch. Mit diesem Sieg fingen die Ostaltmärker noch den SV Eintracht Salzwedel im direkten Fernduell um Platz zwei ab.

Staffelsieger Heide Letzlingen hatte bereits in der Vorwoche auf den Aufstieg verzichtet. Somit rückte die Mannschaft auf Platz zwei nach. Die besten Möglichkeiten dazu hatte Eintracht Salzwedel, das vor dem letzten Spieltag mit einem Punkt Vorsprung vor dem MSV rangierte.

Spannung bis zum Spielende

„Wie steht es in Tangermünde, wie lange spielen die denn noch?“ Die Spieler und Verantwortlichen des Möringer SV saßen am Sonnabend auf dem Rasen und warteten sehnsüchtig auf das Ergebnis der Konkurrenz aus Salzwedel.

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Möringen hatte das eigene Spiel gegen Arneburg klar 5:0 gewonnen. Die Rot-Weißen zeigten zwar von der ersten Minute an Gegenwehr, aber der allerletzte Biss fehlte natürlich. Sie hatten zwar zu Beginn der Partie einige Möglichkeiten, als jedoch Philipp Kühne das 1:0 (10.) für den MSV markierte, lief das Spiel aus Sicht der Gastgeber in die richtige Richtung. Zumal Kevin Beyer und Bakary Bamba noch dicke Chancen auf ein zweites Tor vergaben.

Möringen erfüllt die Hausaufgaben

Die Entscheidung, ob Möringen oder Salzwedel aufsteigt, fiel dann kurz vor der Halbzeit. Kühne brachte mit seinem Treffer zum 2:0 den MSV auf die Siegerstraße.

Fast gleichzeitig (das Spiel in Tangermünde lief zeitmäßig etwas hinterher) schoss Daniel Groß Saxonia 1:0 in Front.

Salzwedel war damit praktisch noch mehr im Zugzwang, war doch ein Sieg in der Elbestadt zum Aufstieg notwendig.

Die zweite Hälfte verlief in Möringen dann ganz entspannt. Kühne schoss sein drittes Tor und Niklas Wendt sowie Kevin Beyer wuschen bis zum 5:0 nach. Pflicht erfüllt für den MSV.

Salzwedel gleicht aus

Wesentlich spannender verlief die Partie in Tangermünde vor 200 Zuschauern. Salzwedel traf zwar zum Ausgleich, der Treffer wurde aber nicht gegeben (Abseits). Die Eintracht drückte weiter, aber ohne spielerisch zu überzeugen. Dennoch gab es Chancen zum Ausgleich.

„Wie steht es denn in Tangermünde? Immer noch 1:0?“ Dann die Nachricht – 1:1 in der 94. Minute. Julian Seehausen hatte getroffen.

Die Möringer Spieler schreckten kurz zusammen. „Das reicht uns noch“, munterte Kevin Beyer seine Mitspieler auf. Weniger Sekunden später die Nachricht: Das Spiel in Tangermünde ist aus.

Jubel nach dem Aufstieg

Sofort brannte der Jubel auf, die Sektflaschen wurden geköpft, die Möringer Spieler feierten den Aufstieg.

Die MSV-Verantwortlichen sehen den Landesliga-Aufstieg sicher mit einem lachenden, aber auch mit einem warnenden Auge. Das Projekt Landesliga haben sie vor einigen Jahren schon einmal durch. Da gab es nicht nur Freude. Die überwog aber erst einmal am Sonnabend.