Bismark l Zur ersten Einheit durfte der neue Trainer Christoph Grabau elf Akteuere begrüßen.

Es gab im Prinzip nur bekannte Gesichter. Lennard Scherer aus dem Nachwuchs der Schwarz-Weißen trainiert genauso mit, wie Marcel Beindorf und Max Döllnitz. Die beiden Letztgenannten waren in der Spielzeit 17/18 im Kader unter Dirk Grempler, agierten im abgeschlossenen Spieljahr meist in der Kreisoberliga bei der SG Bismark II/Kläden.

Neumann kehrt zurück

Zudem ist mit Sebastian Neumann ein Rückkehrer wieder im Waldstadion zu finden. Neumann und Trainer Christoph Grabau haben beruflich miteinander zu tun, sodass hier nicht viel Überredungskunst vom neuen Coach gebraucht wurde.

„Sebastian Neumann verstärkt uns, da es mit mir vier Abgänge gibt, weil ich eigentlich trainertechnisch nur aktiv sein wollte. Da muss die Zukunft zeigen, wie sich das gestalten lässt. Sebastian ist einer, der sich Bismark auskennt und uns sofort verstärken kann“, so Christoph Grabau.

Knoblich fällt länger aus

Die genannten Akteure werden alle gebraucht, denn die personelle Decke von Bismark ist erneut auf dünnen Eis gebaut. Martin Köhn hat den Verein Richtung TuS Wahrburg verlassen. Luis Motejat legt eine fußballerische Pause ein. Auf Florian Knoblich müssen die Schwarz-Weißen wohl die gesamte Spielzeit verzichten.

Knoblich hat eine erste Operation hinter sich, wo zunächst ein Knorpelschaden behandelt wurde. Zudem lautet die Diagnose Kreuzbandriss.

Da muss abgewartet werden, ob Florian Knoblich überhaupt auf den Platz zurückkehrt. Verletzt und damit noch nicht im Training sind Carlo Rämke und Michael Fichte.

Grabau setzt sich Ziele

„Wir wollen unseren Spielstil verändern, wollen mehr Wert auf Fußball legen, da wir eine Mannschaft sind, die im Offensivbereich nicht mit großer körperlicher Präsenz hervorsticht. Wir wollen über den Flachpass und mehr Ballbesitz ins Spiel kommen“, äußerte sich Grabau, worauf er die ersten Wochen Wert legt. Die Testergebnisse sollen eine Nebenrolle spielen.

Zu den Saisonzielen meinte Grabau. „Obwohl wir uns fußballerisch verbessern wollen, heißt das nicht gleich, dass die Ziele automatisch höher sein werden. Der Klassenerhalt steht bei uns ganz klar im Fokus.“