Osterburg l Das trifft auf den Osterburger FC im Altmark-Strom-Pokal der Stadtwerke Stendal passend zu. Denn erst im dritten Anlauf konnten sich die Biesestädter gegen Rot-Weiß Arneburg durchsetzen.

Hieß es in den vergangenen zwei Jahren immer wieder 3:2 nach Verlängerung für die Arneburger, so gingen diesmal die Osterburger als 3:1-Sieger vom Platz.

OFC früh in Führung

Es war das einzige Landesklasseduell im Achtelfinale und beide Teams trafen schon in der Liga aufeinander (8:0). Das wollten die Rot-Weißen nicht auf sich sitzen lassen, doch lagen sie bereits nach drei Minuten mit 0:1 in Rückstand. Marco Pawellek ging gegen Maximilian Rieger zu ungestüm vor. Den Strafstoß verwandelte Marius Melms sicher.

Osterburg ging weiter früh drauf, machte geschickt die Räume eng, so dass Arneburg kaum Lösungen fand und legte das zweite Tor nach. Einen Diagonalball nahm Außenspieler Moritz Noack direkt. Der rutschte ihm ab, wie er selber zugab, und landete im langen Eck. Danach spielte sich Arneburg doch einmal gekonnt durch die Reihen und verkürzte durch Herrmann Huchthausen auf 1:2.

Spannend wurde es jedoch nicht, da von den Gästen nach vorn kaum Gefahr ausging. Die Rose-Elf machte es weiter gut und legte schlussendlich zum 3:1-Endstand, wiederum durch Marius Melms, nach.

Trainerstimmen

David Rose (Osterburger FC): Es wurde im Vorfeld schon gesagt, dass Osterburg im Pokal immer gegen Arneburg ausgeschieden ist. Ich habe heute gesagt, dass es kein einfaches Spiel wird wie in der Liga. Wobei das Ligaspiel auch nicht einfach war. Wir haben uns das vernünftig erarbeitet, so wie heute auch. Das war gut. Im Pokal zählt weder das Ergebnis noch der Gegner, sondern einfach nur weiterkommen.

Philipp Dieckmann (Rot-Weiß Arneburg): So wie die Gegentore gefallen sind, kann ich das von meinen gestandenen Spielern nicht erwarten. Das war viel zu einfach. Und dann ist es natürlich schwierig, jedes Mal einen Rückstand aufzuholen. In der erste Runde haben wir es in Bismark geschafft. Ich habe das auch thematisiert, dass wir es nicht immer meistern können. Meine Mannschaft hat es am Ende nicht clever und erfahren genug ausgespielt, was ich eigentlich erwarte.