Stendal l Die Rede ist von Tobias Petzke, der beim Verbandstag zum neuen Vorsitzenden für Auszeichnungen und Ehrungen gewählt wurde. Ganz neu ist er im Verband aber nicht.

Vater eebnet den Weg zum Fußball

Dass der Weg von Tobias Petzke zum Fußballsport führen würde, war klar. Der gebürtige Gardelegener ist in Bismark aufgewachsen, wo schon sein Vater Detlef eine enge Verbundenheit zum TuS Schwarz-Weiß pflegt. Im Alter von 15 Jahren entschied sich Tobias Petzke für das Schiedsrichterwesen, legte erfolgreich die Ausbildung ab und stieg in den folgenden Jahren bis in die Landesklasse auf.

Dazu möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen, mich bei Werner Meinschien und dem damaligen Spielausschuss-Vorsitzenden, Frank Ede, für die gute Zusammenarbeit zu bedanken.“

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Dabei hat er in Bismark auch das Veranstaltungsgen abbekommen. Bei den großen, fußballerischen Events, unter anderem dem Freundschaftsspiel zwischen den Oldies des FSV Lok Altmark Stendal und Bayer 04 Leverkusen oder dem Fanmasters, war er stets dabei.

Schiedsrichter-Assistent beim VfL-Spiel

Sein größtes Erlebnis war dabei das Testspiel der Altmark-Auswahl gegen die Profis des VfL Wolfsburg um Trainer Felix Magath im Jahr 2011 – natürlich ebenso in Bismark. Hier stand Petzke als Schiedsrichter-Assistent an der Linie.

So war es wenig verwunderlich, dass er auch an der Organisation von Veranstaltungen, im Speziellen den Pokal-Endspielen im Herrenbereich das KFV, mitwirken würde.

Meinschien motiviert für die Mitarbeit

„Bei einem Einstufungstest zur Kreisoberliga kam der damalige KFV-Präsident Werner Meinschien auf mich zu und sprach mit mir über verschiedene Positionen im Verband“, erinnert sich der 27-Jährige zurück. „Nach diesem Gespräch war schnell klar, dass ich Michael Müller nach und nach in der Position des Pokalverantwortlichen folgen würde.“ Im Jahr 2016, als der heutige KFV-Präsident in den Schiedsrichterauschuss wechselte, wurde Petzke dann festes Mitglied im Spielausschuss und hat den Posten als Verantwortlicher für Halle und Pokal bekleidet. „Dazu möchte ich einmal die Gelegenheit nutzen, mich bei Werner Meinschien und dem damaligen Spielausschuss-Vorsitzenden, Frank Ede, für die gute Zusammenarbeit zu bedanken.“

Miemel im Amt ersetzt

Auf dem Verbandstag am 17. Juli in Klietz ist Petzke Müller dann erneut gefolgt, jedoch nicht auf dessen Posten. Gemeinsam sind sie nun im Vorstand des hiesigen KFV. Abgezeichnet hat sich das schon vor einiger Zeit. „Bereits im letzten Jahr gab es immer wieder Gespräche mit verschiedenen Funktionären im KFV; aus denen sich mögliche, neue Aufgaben für mich ergeben würden“, blickt der heute in Stendal lebende Petzke zurück. „Unabhängig davon wollte ich meinen Posten als Pokalverantwortlicher aber nicht abgeben. Als Justin Miemel sich dann entschlossen hatte, nicht mehr für den Vorsitz Auszeichnungen und Ehrungen zu kandidieren, kam es nach weiteren Gesprächen zu meinem Entschluss, mich dafür zu bewerben.“

Einstimmig im Amt bestätigt

Lange war jedoch unklar, wann aufgrund der Corona-Pandemie der Verbandstag nun stattfinden würde. Für Petzke spielte das wenig eine Rolle. „Ich habe die Pause gut überstanden und hoffe, dass diese Infektionskrankheit bald vollkommen im Griff ist.“ Allerdings musste er bei den Pokal-Endspielen umplanen. Dass der Verbandstag unter der Führung des alten Vorstands im Juli letztlich so gut über die Bühne gebracht werden konnte, freute Tobias Petzke. „Ich war vorher etwas angespannt, wie das Ganze abläuft und ausgeht. Das ich dann einstimmig von den Vertretern der Vereine gewählt wurde, hat mich hingegen überrascht. Für das Vertrauen bedanke ich mich.“

Ein Dankeschön richtet er aber auch an seinen Vorgänger: „Er hat in den vergangenen Jahren gute Arbeit gemacht und auch die Übergabe in den letzten Wochen hat reibungslos funktioniert. Daher gilt Justin Miemel mein herzlicher Dank.“

Ein Vorhaben ist Petzke aber trotz Wahl in den KFV-Vorstand gelungen: Er bleibt weiter Verantwortlicher für Pokal und Halle im Spielausschuss. Dort hat er durch den neuen Termin zum Pokalfinale am 23. August im Moment auch jede Menge zu tun. Einen Grund, diese Tätigkeit aufzugeben, sieht der Stendaler aktuell auch nicht. „Natürlich muss ich sehen, wie lange ich die notwendige Energie sowie die nötigen Ideen noch habe, um diese Funktion so ausfüllen zu können, wie ich mir das selbst vorstelle. Aktuell macht mir diese Aufgabe sowie die Zusammenarbeit mit den Vereinen sowie allen Mitstreitern im Spielausschuss noch sehr viel Freude.“ Angesichts seines jungen Alters dürfte sich daran aber auch nicht so schnell etwas ändern.

Zusammenarbeit mit den Vereinen gewünscht

Jetzt stellt er sich erst einmal der neuen Herausforderung im KFV-Präsidium. „Meine Aufgabe liegt in erster Linie darin, das Ehrenamt in den einzelnen Vereinen zu würdigen. Hierzu wünsche ich mir eine konstruktive Zusammenarbeit mit unseren Verantwortlichen in den Vereinen. Denn ich bin der Überzeugung, dass im Ehrenamt ein Dankeschön einfach mal dazugehört und gesagt werden muss“, erklärt Petzke sein neues Verantwortungsgebiet. „Darüber hinaus möchte ich natürlich meine Stimme im Vorstand einbringen, um den KFV sowie insbesondere die Pokalwettbewerbe weiterzuentwickeln.