Rossau l  Im Heimspiel gegen Preussen Schönhausen setzte es eine 2:3-Niederlage, die erste in der Saison. Der Aufstieg in die Landesklasse wurde damit noch nicht vorzeitig geschafft und der erste Matchball vergeben.

Die erste Viertelstunde bot Langeweile. Die Gastgeber versuchten, von hinten das Spiel aufzuziehen und die Schönhausener zogen sich weit zurück, um Nadelstiche zu setzen. Der erste fruchtete sofort. Stefan Lemme schickte Alec Pumptow mit einem Pass in die Schnittstelle, und der verwandelte eiskalt – 0:1 (17.).

In der Folge fand Rossau überhaupt nicht in sein Spiel und nach vorne ging fast gar nichts. Erst in der 25. Minute strahlte ein Abschluss von Stefan Huth ein wenig Gefahr aus. Auf der anderen Seite machten die Gäste kurzen Prozess. Ein langer Ball auf Pumptow, und der jagte das Leder zum 2:0 in die Maschen (30.).

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RSV mit Rückstand zur Pause

Aber der RSV hatte die passende Antwort sofort parat. Maurice Lämmerhirt verwertete ein Zuspiel von Huth zum 1:2. Der Anschluss war wieder hergestellt, doch ein Aufbäumen der Schulze-Elf nicht erkennbar. Somit ging es mit dem 1:2 in die Pause.

Aus dieser schienen die Rossauer besser gekommen zu sein, denn Stefan Huth hatte gleich die Chance zum Ausgleich. Er scheiterte aber am überragenden Preussen-Keeper Phillip-Maximilian Möller.

Der Schein trog, denn fast im Gegenzug hieß es 1:3. Diesmal legte Pumptow für Stefan Lemme auf, und der traf eiskalt (52.). RSV-Keeper Mario Meyer war noch dran, verhinderte den Einschlag aber nicht mehr.

Lämmerhirt mit dem Anschlusstreffer

In der Folge hatte Rossau nun mehr Zugriff auf das Spiel und wechselte Christian Feger ein (72.). Der legte gleich für Lämmerhirt auf, und es hieß nur noch 2:3 (74.). Kurz danach scheiterte Lämmerhirt (Zuspiel Feger) an Möller.

Der Druck des RSV wurde größer, aber Schönhausen fiel nicht, Dank Möller. In der 86. Minute gab es Strafstoß für die Gastgeber. Huth trat an und kam an Möller nicht vorbei. Der Preussen-Keeper vermieste dem RSV die Stimmung.