Bismark l Nach einer kleinen Durststrecke hat der TuS Bismark in der Fußball-Landesliga Nord mit 4:1 ein Erfolgserlebnis über den SV Staßfurt gefeiert.

Paukenschlag vor der Partie

Vor der Partie sorgte der Gast mit der Entlassung von Trainer Jens Liensdorf für den Paukenschlag. Die Startphase gehörte den Gastgebern. Mit einem Freistoß prüfte Felix Knoblich Keeper Dave Nöpel (3.). Von den Gästen gab es kaum was zu sehen. Nach 17 Minuten tauchte der pfeilschnelle Matthias Lieder vor Torwart Niklas Kannenberg auf, der stark parierte und eine Minute später lief Kannenberg schnell aus dem Strafraum, klärte vor Lieder. Wenig später segelte eine Staßfurter-Ecke auf den kurzen Pfosten, wurde verlängert. Timon Motejat setzte per Kopf den Rettungsanker.

Danach waren die Hausherren wieder präsenter. Alexander Mayer schlug eine Flanke in den Strafraum, die von Felix Knoblich im Luftduell verpasst wurde. Dahinter stand Steffen Rogge, vollendete direkt zum 1:0. Nach einem Freistoß von Alexander Mayer setzte Felix Knoblich die Kugel neben den Pfosten.

Auf der Gegenseite war erneut Keeper Kannenberg auf der Höhe, parierte gegen Marc Burdack. So hieß es 1:0 zum Seitenwechsel.

Ausgleich nach der Pause

Gleich zum Start der zweiten Hälfte gab es die nächste Chance für Bismark. Steffen Rogge passierte den Gästeschlussmann, traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Kurz darauf schlug es auf der anderen Seite ein. Evgeni Denisenko kam halbrechts zum Abschluss. Der Schuss schlug unhaltbar zum 1:1 ein.

Die Partie nahm nun richtig fahrt. Plötzlich stand Lars Kujawski aussichtsreich frei, sein Schlenzer war zu unentschlossen. Der Torwart parierte. Bei Bismark schien Lars Kujawski zum tragischen Helden zu werden, blockte beim Anlaufen das Leder und lief allein auf Torwart Nöpel zu. Doch beim Abschluss sprang die Kugel hoch und segelte übers Tor. Auch ein weiterer Kopfball von Felix Knoblich fand nicht den Weg in den Kasten. Im Gegenzug rutschte Torjäger Matthias Härtl in eine Eingabe, bugsierte diese aber daneben.

Kujawski belohnt sich

Schließlich jubelte doch noch Lars Kujawski, der im Strafraum an das Leder kam und dieses mustergültig in den Winkel zappeln ließ – 2:1 Bismark. Kurz darauf sah Staßfurts Dustin Abresche die Ampelkarte. Trotzdem musste Schlussmann Kannenberg bei einem Freistoß von Marcel Pusch noch Mal alles zeigen. Im Schlussgang saßen die Konter der Gastgeber. Nach Vorarbeit von Carlo Rämke stach Joker Frederic Lange zum 3:1. Michael Fichte, ebenfalls eingewechselt, netzte zum 4:1.

„Wir haben schon in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel gemacht. In der zweiten Hälfte ist das Gegentor zurecht gefallen, weil wir das Spiel etwas aus der Hand gegeben haben. Dann machen wir zum richtigen Zeitpunkt den zweiten Treffer, haben es hinten gut raus gespielt“, so TuS-Trainer Christoph Grabau.

Statistik

TuS Schwarz-Weiß Bismark: Niklas Kannenberg, Felix Knoblich, Jonas Gagelmann, Artem Sikulskyi, Michael Metzger, Robin Kroschel, Timon Motejat, Steffen Rogge (56. Michael Fichte), Lars Kujawski (83. Frederic Lange), Alexander Mayer, Lennard Scherer (56. Carlo Rämke) - Trainer: Christoph Grabau

SV 09 Staßfurt: Dave Nöpel, Steven Stachowski, Aaron Zöger (51. Chris Matthias Horstmann), Toni Härtge, Dustin Abresche, Marc Burdack, Evgeni Denisenko (74. Felix Jesse), Matthias Lieder, Marcel Pusch, Lukas Möller, Matthias Härtl - Trainer: Jens Liensdorf

Schiedsrichter: Marcel Hosenthien (Magdeburg) -

Zuschauer: 48.

Tore: 1:0 Steffen Rogge (28.), 1:1 Evgeni Denisenko (56.), 2:1 Lars Kujawski (70.), 3:1 Frederic Lange (86.), 4:1 Michael Fichte (90.+1)

Gelb-Rot: Dustin Abresche (87./SV 09 Staßfurt/).