Stendal l Es finden gleich drei ostaltmärkische Duelle statt, darunter befindet sich zum einen das Kellerduell zwischen dem 1. FC Lok Stendal II gegen den Möringer SV und zum anderen empfängt der Osterburger FC den Tabellennachbarn und noch ohne Niederlage auf dem Konto den SV Germania Tangerhütte.

Die Spiele werden übrigens bereits eine Stunde früher, aufgrund der Zeitumstellung, angepfiffen. Die Sonnabendpartien beginnen somit um 14 Uhr und das Sonntagsspiel um 13 Uhr.

OFC empfängt Germania Tangerhütte

Der Osterburger FC empfängt im heimischen Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion den noch bisher ungeschlagenen SV Germania Tangerhütte. Die Biesestädter wollen ihre Bilanz zu Hause aufbessern. Die Mannschaft steht erst bei einem Saisonsieg, hat aber auch erst zwei Partien in heimischen Gefilden ausgetragen. Ein Favorit ist in dieser Partie schwer auszumachen. Klar die OFCler sind eine hungrige und junge Mannschaft, die blitzschnell umschalten kann. Aber die Germania überraschte zum Beispiel mit dem 2:0-Sieg über den SV Liesten und auch die Defensive kann sich mit nur sieben Gegentoren sehen lassen. Einfach wird es für die Rose-Elf nicht, dieses Abwehrbollwerk zu knacken. Die Gäste stecken nach dem Spiel in Liesten weiter in personeller Not. So fallen Robert Taube und Tobias Haack längerfristig aus.

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Einen schweren Gegner vor der Brust hat Rot-Weiß Arneburg mit Eintracht Salzwedel und die Jeetzestädter sind zu favorisieren. Die Rot-Weißen verpassten in Letzlingen einen Punkt mitzunehmen, kassierten spät das Gegentor. So eine ambitionierte Leistung müssen sie auch gegen Salzwedel an den Tag legen.

RSV-Spiel gegen Jerichow abgesagt

Zum Kellerduell kommt es in Stendals Osterburger Straße, wenn der 1. FC Lok Stendal II den Möringer SV empfängt. Die Lok-Reserve holte in Jerichow den ersten Saisondreier und wird mit breiter Brust und gehörigem Respekt den Möringern gegenübertreten. Die Saison läuft für den MSV alles andere als gut. Nur ein Punkt und mit 36 Gegentoren die schlechteste Abwehr der Liga sowie schon vier Punkte Rückstand auf das rettende Ufer. Es muss schon alles bei den Pappelarenen-Kicker passen, um in der Rolandstadt etwas mitzunehmen.

TuS-Trainer übt Kritik

Der TuS Wahrburg ist derzeit das Maß alle Dinge in der Liga. Sechs Spiele, sechs Siege bei einem Torverhältnis von 32:6. Dennoch ärgerte sich TuS-Coach Robert Riep über die drei Gegentore gegen Beetzendorf. „Meine Mannschaft war blutleer. Sie hat keine Reaktion gezeigt. Die Disziplin gegen den Ball war unterirdisch. Wenn ich da an Krevese denke, die hätten uns mehr eingeschenkt“, ließ Riep nach dem Spiel Luft ab. Und genau auf diesen Kontrahenten treffen die Wahrburger am Sonntag. „Die Gegner werden jetzt ambitionierter und ich hoffe das war ein Wachrüttler“, so Riep weiter. Die Kreveser reisen entspannt zum Spitzenreiter, sie liegen derzeit mit elf Punkten im Soll und „wir haben in Wahrburg nichts zu verlieren“, weiß Kreveses Trainer Holm Hansens. Kampflos werden sich die Gänseberg-Kicker mit Sicherheit nicht ergeben, vielleicht ist ja eine Überraschung möglich, wenn die TuS-Kicker ihre „Sinne nicht geschärft“, so Riep, haben.

Das für Sonntag angesetzte Landesklasse-Gastspiel des SV Lok Jerichow beim Rossauer SV wurde abgesagt. Grund sind Corona-Verdachtsfälle in Reihen der Jerichower, wie Vereinschef und Trainer Sven Lange gestern gegenüber der Volksstimme bestätigte: „Zwei unserer Spieler mussten sich als Kontaktpersonen vorsorglich in häusliche Quarantäne begeben. Wir können und wollen keine Verantwortung übernehmen, wenn im Fall eines positiven Testergebnisses etwas passiert. Daher haben wir um Spielverlegung gebeten.“