Stendal l Ein Spiel am Freitag, fünf Partien am Sonnabend und eine Begegnung am Sonntag zum Abschluss.

Arneburger stehen in der Pflicht

Rot-Weiß Arneburg muss bereits am Freitag um 18 Uhr bei Grün-Weiß Potzehne Farbe bekennen. Die Mannschaft um Trainer Philipp Dieckmann steht mit 1:10 Toren und null Punkten am Ende des Klassement. Um einen kompletten Fehlstart zu verhindern, müssen die Ostltmärker gewinnen. „Den Saisonstart haben wir natürlich komplett in den Sand gehauen“, nimmt Dieckmann kein Blatt vor den Mund. Er ergänzt jedoch weiter: „Wir sind noch nicht bei 100 Prozent, wie denke ich mal noch keine Mannschaft nach der langen Zwangspause.“

Erfreulich ist für ihn die hohe Beteiligung mit einer hohen Intensität beim Training und „wir werden hoffentlich am Freitag uns die ersten Punkte in der neuen Saison hart erarbeiten, mit dem hoffentlich notwendigen Spielglück auf unserer Seite.“ Dabei steht ihm bis auf den verletzten Julien Maier und dem arbeitsbedingt verhinderten Markus Bensberg, der komplette Kader zur Verfügung.

OFC auswärts favorisiert

Ein Auswärtsspiel hat der Osterburger FC vor der Brust. Die Biesestädter müssen am Sonnabend 14 Uhr beim SV Lok Jerichow antreten. In der Vorwoche gab es für den OFC eine knappe 1:2-Niederlage gegen Eintracht Salzwedel. Die die Mannschaft und der Trainer David Rose schnell verarbeitet haben. „Meine Mannschaft brauchte ich nicht weiter aufrichten, die Stimmung ist trotzdem gut. Sie war bei mir eher schlecht, weil wir zuvor am Freitag beim Training scharf trainiert haben und so fünf bis zehn Prozent der Fokus am Sonnabend gefehlt haben“, erklärt David Rose. Er zeigt sich trotz der Niederlage und kommenden Aufgabe wieder kämpferisch: „Wir fahren nach Jerichow, um die drei Punkte abzuholen. Siegen ist immer besser, als zu verlieren. Ich bin ein ganz schlechter Verlierer, deshalb wollen wir in Jerichow gewinnen.“

Personell wird es kaum Probleme haben, der Kader ist in der Breite gut aufgestellt. Ein Fragezeichen steht hinter dem Einsatz von Lennart Metzlaff, der verletzt aus dem Spiel gegen Salzwedel gegangen ist. Er hatte kurz vor der Pause einen Schlag auf das rechte Knie bekommen und lief zum zweiten Abschnitt nicht mehr auf.

Lok-Reserve möchte überzeugen

Vor keiner leichten Hürde steht Aufsteiger 1. FC Lok Stendal II. Die Rolandstädter müssen bei der gestandenden Truppe vom FSV Heide Letzlingen antreten. In der Vorwoche in Uchtspringe unterstrichen die Lok-Kicker, dass sie auch mit den „Großen“ mithalten können. Sie belohnten sich jedoch nicht für ihren Aufwand. Auch wenn sie gegen die Letzlinger die Unbekannten sind, so „ist auch Letzlingen für mich unbekannt. Ich weiß nur, dass sie eine relativ stabile Mannschaft ist, die körperlich und mental zusammenhält“, sagt Lok-Trainer Martin Obst und ergänzt: „Ich kann mir vorstellen, dass wir es fußballerisch wieder besser machen, aber den ein oder anderen Nachteil im körperlichen Bereich haben werden.“ Dennoch geht er recht entspannt in das Duell gegen die Heide-Kicker: „Ich bin relativ positiv gestimmt, auch weil wir in Uchtspringe schon gezeigt haben was wir drauf haben und ich hoffe, dass wir das am Sonnabend auch umsetzen können.“

Ob Obst am Sonnabend wieder Verstärkung aus dem Oberliga-Kader bekommt, konnte er noch nicht sagen.

Topspiel auf der Flora

Das spannendste und brisanteste Spiel findet zwischen Eintracht Salzwedel und dem TuS Wahrburg statt. Die Randstendaler sind mit zwei Siegen gut in die Saison gestartet und „wollen den zweiten Platz verteidigen“, erklärt TuS-Trainer Robert Riep. In der vergangenen Saison reichten den Ostaltmärkern perfekte 30 Minuten, um die Punkte von der Jeetze zu entführen.

Auch diesesmal „wollen wir die drei Punkte mit nach Stendal nehmen“, so Riep. Der weiter ergänzt: „Wir gehen davon aus, dass Salzwedel hochambitioniert genauso wie wir ins Spiel gehen wird.“ Somit ist alles für ein hochemotionales Spiel angerichtet. Die Zuschauer können sich schon jetzt freuen.

Nach einem spielfreien Wochenende steigt der Kreveser SV wieder ins Spielgeschehen ein. Am Gänseberg empfängt die Mannschaft um Trainer Holm Hansens den MTV Beetzendorf zum Duell. Beide Vertretungen haben erst jeweils ein Spiel auf dem Konto. Die Gänseberg-Kicker haben zum Auftakt einen 3:1-Sieg beim Möringer SV eingefahren, während der MTV in der Vorwoche eine heftige 1:6-Niederlage kassierte. Die Hansens-Elf tut sich gegen die Beetzendorfer immer recht schwer, sind aber dennoch in einer Favoritenstellung. Angeschlagen aus den Testspielen sind Nils Pieper und Philipp Brünicke gegangen. Beide agierten in Möringen nicht mit. Es bleibt abzuwarten, ob sie gegen Beetzendorf wieder fit sind.

Einen schweren Brocken vor der Brust hat der Möringer SV. Die Pappelarenen-Kicker müssen gegen den SV Liesten 22 antreten. Die vielen Abgänge taten den Gastgebern nicht gut, dennoch zeigte das Team in der Vorwoche beim 2:2 in Tangerhütte Moral und holte sich noch einen Zähler, wenn auch spät. Der SVL ist aber ein anderes Kaliber, wo es auf Kleinigkeiten ankommen wird.