Stendal l Am 25. Spieltag der NOFV-Oberliga Süd reiste der 1. FC Lok Stendal zum Tabellenfünften nach Plauen. Die Altmärker wollten sich für die 1:2-Hinspielniederlage am Hölzchen revanchieren und gleichzeitig wichtige Punkte gegen den Abstieg sammeln.

Den eindeutig besseren Start in die Begegnung erwischten die Plauener Gastgeber, die sich in den ersten 15 Minuten dreimal gefährlich vor dem Tor zeigten. Mehr als ein Eckball sprang bei den einzelnen Möglichkeiten jedoch nicht heraus.

Nach einer Viertelstunde verlagerte sich das Spielgeschehen schließlich zwischen die beiden Strafräume, Torchancen gab es nur sehr vereizelt zu beobachten.

Torlos zur Pause

Der 1. FC Lok Stendal benötigte ungefähr eine halbe Stunde Zeit, um in Plauen Fuß zu fassen, zeigte sich dann aber auch in der Offensive präsent. Kurz vor dem Seitenwechsel starteten beide Mannschaften einen letzten Versuch, um mit einer Führung in die Kabine zu gehen, doch zur Pause blieb es beim torlosen Remis.

Die Hausherren tätigten in der Halbzeit ihren ersten Spielerwechsel, Aleksandrs Guzlajevs ersetzte Samba Fatajo. Viel Wirkung entfaltete diese Veränderung jedoch vorerst nicht.

Um die 60. Spielminute herum gewann der VFC Plauen wieder mehr Spielanteile für sich, doch noch wollte der Ball einfach nicht in das Netz des Stendaler Tores. Daher folgte ein weiterer Wechsel bei Plauen: Stefan Fritzlar betrat für Sebastian Hauck das Spielfeld.

VFC Plauen geht in Front

Der Einstand des gerade eingewechselten Fritzlar hätte dann nicht besser verlaufen können. Mit der ersten Ballaktion schießt er sein Team in der 67. Spielminute in Führung und belohnt Plauen somit für den betriebenen Mehraufwand.

Auch Stendal reagierte daraufhin, brachte mit Max Salge eine frische Offensivkraft für den glücklosen Martin Krüger. Es folgte aber erstmal eine kurze hektische Phase ohne die großen Torchancen.

Zehn Minuten vor dem Ende durften die Gastgeber schließlich erneut jubeln, denn Tim Wüstenhagen stellte das Ergebnis auf 2:0 für den VFC.

Anschlusstor für Lok Stendal

Die Gäste waren nun erst recht gefordert und nutzten ihre letzten beiden Wechsel gleichzeitig, um mit Maurice Schmidt und Martin Gödecke noch einmal Schwung in die Partie zu bringen. Dies gelang tatsächlich, Lukas Breda stellte in der 85. Minute den Anschluss wieder her.

Bis zum Abpfiff drängte der 1. FC Lok plötzlich noch auf den Ausgleichstreffer, doch in jeder Abschlusssituation warf sich mindestens ein Plauener in den Ball, sodass das Tor verriegelt blieb.

Insgesamt geht der 2:1-Heimsieg für den VFC Plauen in Ordnung, auch weil die Stendaler wieder zu spät aufwachten.

Tore: 1:0 Fritzlar (67.), 2:0 Wüstenhagen (80.), 2:1 Breda (85.)

VFC Plauen: Alexander Grötzsch - Nils Bauer, Alexander Morozow, Tim Wüstenhagen, Stefan Schumann, Marian Albustin, Samba Fatajo (46. Aleksandrs Guzlajevs), Edvardas Lucenka, Sebastian Hauck (66. Stefan Fritzlar), Silvano Varnhagen, Patrick Grandner.

1. FC Lok Stendal: Lukas Kycek - Franz Erdmann (82. Maurice Pascale Schmidt), Philipp Gross, Martin Gebauer, Niclas Buschke, Steven Schubert, Vincent Kühn (82. Martin Gödecke), Lukas Breda, Marcel Werner, Christos Iereidis, Martin Krüger (69. Max Salge)

Schiedsrichter: Michael Wilske (Nick Schubert, Toni Paull).