Stendal l Am 17. Spieltag der Handball-Verbandsliga Nord tragen die Männer der SG Seehausen und des HV Lok Stendal jeweils Heimspiele aus, und zwar beide am Sonntag jeweils ab 15 Uhr.

Der Rangdritte HSG Osterburg (neu: 26:6 Punkte) sollte am Sonnabend gegen das Team von Eiche Biederitz spielen. Die Gäste haben die Begegnung jedoch aus personellen Gründen abgesagt. Sie sind das aktuelle Schlusslicht und haben, nachdem das Spiel in Osterburg bereits mit 2:0 für den Gastgeber gewertet wurde, nunmehr ein Punktverhältnis vom 5:27.

HSG ungewollt spielfrei

Wann erreichte die Osterburger die Absage aus Biederitz? „Das war am Dienstag der Fall. Eiche kann für das Match keine spielfähige Mannschaft zusammen bringen und verzichtet auch auf einen Nachholtermin“, so Osterburgs Co-Trainer Florian Skorz.

Die Mannschaft des HV Lok Stendal (4./19:13 Punkte) hatte im Hinspiel bei Gegner Klein Oschersleben ihr Match mit dem Ergebnis von 30:22 beendet. Damals war der Spielerkader der Kreisstädter noch gut gefüllt.

Leinung fehlt beim HV Lok

Im Rückspiel dürfte es zwischen den beiden Kontrahenten enger zugehen. Klein Oscherslebens Mannschaft (12./8:22) hat zuletzt beim Heimspiel gegen Osterburg (26:27) einen guten Eindruck hinterlassen und wird mitbekommen haben, dass der Kontrahent mit personellen Problemen zu kämpfen hat. Ab diesem Wochenende fehlt dem HVL aus dienstlichen Gründen auch noch Rückraum-Akteur Eric Leinung.

Dennoch ist bezüglich der erwähnten personellen Probleme im Stendaler Lager etwas Entspannung angesagt. Der zuletzt fehlende, auf der linken Angriffsseite eingesetzte Arno Görnemann ist laut Trainer Frank Ziekau in der Begegnung gegen Klein Oschersleben wieder mit dabei. Darüber hinaus ist es möglich, dass auch der vor zwei Spieltagen mit Blauer Karte des Feldes verwiesene Chris Rosentreter mitwirken kann.

Die Mannschaft des SG Seehausen (8./16:12) empfängt am Sonntag ab 15 Uhr den Vorletzten SV Irxleben in der heimischen Wischelendhalle.

SG Seehausen empfängt Irxleben

Das Hinspiel in der Wildparkhalle verloren die Gastgeber deutlich mit 22:31. In dieser Partie offenbarten die Seehäuser Schwächen im Angriff und in der Abwehr. Aber die SGS haben in der Liga einen Lauf, sind seit drei Spielen ungeschlagen und besonders das letzte Punktspiel in Gommern sollte den Gastgebern Mut machen. Dort lagen sie zur Halbzeit mit fünf Toren zurück und bewiesen im zweiten Abschnitt eine Wahnsinns-Moral und gewannen am Ende mit 31:26.

Doch nicht nur das dürfte die Seehäuser positiv stimmen. Auch der Kader lässt wieder mehr Alternativen zu. So hat Kreismittespieler Christian Söhnel seine Schulterverletzung auskuriert, agierte bereits im Freundschaftsspiel gegen Hamburg. Zudem steht Gunnar Menofs wieder im Mannschaftstraining.