Stendal l Gefragt waren bei diesen Titelkämpfen verschiedene Kampfsportarten (in allen Richtungen offen). Vertreten waren neben dem Jiu-Jitsu unter anderem auch Judo, Karate, Kung Fu oder Ninjutsu.

Die Wettkämpfe wurden in acht Kategorien ausgetragen. Die Sieger wurden im Kumite Shiai/Allkampf und in der Kata (eine Übungsform, die aus stilisierten Kämpfen besteht, welche jedoch meist gegen imaginäre Gegner geführt werden) gesucht. Dabei standen im Programm: Traditionelle Kata mit Waffen/ohne Waffen, Freie Kata mit Waffen/ohne Waffen und Paar-Kata.

Teilnehmer aus acht Nationen

Am Start waren ungefähr 80 Kampfsportlerinnen und Kampfsportler aus acht Nationen: Deutschland, Polen, Georgien, Ukraine, Rußland, Spanien, Algerien und Sierra Leone.

Bilder

Der 1. Jiu-Jitsu-Verein aus Stendal hat diese Weltmeisterschaft knapp zwei Jahre lang intensiv vorbereitet. „Steffi Gericke und Karsten Ullrich waren mit der Organisation beschäftigt und ich habe die Kontakte mit den ausländischen Kampfsportlern gehalten“, sagte Kornelia Brasche, die Pressesprecherin des Stendaler Vereins.

Dank an die Sponsoren

Rund um den Aufbau und die Durchführung der WM gab es dann etwa 50 Helfer vom Verein. „Ohne die vielen Sponsoren hätte wir diese WM überhaupt nicht durchführen können“, ergänzte Brasche.

Bereits 2010 trugen die Stendaler eine Europameisterschaft aus. „Wir waren dann viel im Ausland und haben Freundschaften geschlossen. Dann gab es bei uns die Idee zu diesem Wettkampf. Wir haben gedacht, die Zeit für eine Weltmeisterschaft ist reif“, sagte Brasche abschließend.

Besonders beim Kumite gab es durch die verschiedenen Kampfsportarten eine lange und intensive Einweisung durch die Kampfrichter Karsten Ullrich und Carsten Weschke. Sebastian Intek und Dastyn Moses boten anschauliche Vorführungen, bevor die harten Duelle losgingen.

Statistik

Nachfolgend die Stendaler Weltmeister:

Kumite Shiai: Moses, Dastyn; Thamm, Jessika; Wennrich, Franz; Cononciuc, Roman

Kata: Wesche, Yvonne