Tangermünde/Hamburg l 1200 Läufer und Läuferinnen (laut Zuschriften) haben daran teilgenommen.

Voß läuft in Hamburg

So auch Julia Voß aus Hamburg. „Ich sende euch Grüße vom anderen Ende der Elbe. Ich habe meinen Halbmarathon bei schönstem Wetter gefinisht. Trotz einiger Ampeln unterwegs und vielen Kurven, hab ich meine Zeit ganz gut geschafft. Trotzdem fehlte etwas ganz arg: die tolle Stimmung an der Strecke, die Unterstützung und das Zujubeln der Zuschauer, das Miteinander-Laufen und sich gegenseitig anstacheln, die Verpflegung unterwegs. Das gesamte Flair und die wunderbare Landschaft musste ich mir vorstellen. Außerdem war niemand im Ziel, der mir die Medaille umhängt, mir Äpfel und Bananen reichte und den Elektrolythaushalt per alkoholfreiem Weizen ausfüllt. Kurzum: Ihr habt gefehlt. Allein ist doch alles nur halb so schön“, beschrieb Voß ihre Gefühlslage.

Yvonne Hellmig und ihre Tochter Anna aus Tangermünde sind in ihrer Heimatstadt gelaufen. Anna hat die 6000 Meter im Wohngebiet der beiden gelaufen und ist „die Straße auf- und abgelaufen“, erklärt Yvonne Hellmig. Sie selbst ist im anliegenden Waldgebiet die 10 Kilometer in persönlicher Bestzeit gelaufen. „Die Idee mit dem virtuellen Lauf fand ich eine super Lösung und unterstützt den Elbddeichmarathonverein“, so Hellmig. Sie hat am Osterwochenende am „Paderborner Ostersololauf teilgenommen unter dem Motto ,Ich laufe für eine guten Zweck’ und habe gleich Werbung für unseren Elbdeichmarathon gemacht.“

Bilder