Osterburg/Berlin l Bei der 39. Auflage des Berliner Halbmarathons sind auch einige Triathlonfüchse aus Osterburg am Start gewesen.

Bei absolutem Kaiserwetter starteten Kersten Friedrich, Hendrik Meier, Christian Muths und Marco Grund aus den vorderen Startblöcken. Steffen Herms und Torsten Schaaf starteten wenige Blöcke hinten ihnen.

Grund schafft das persönliche Ziel

Marco Grund startete mit dem Ziel, am Ende unter 01:30 Stunde zu bleiben und so eine persönliche Bestzeit zu laufen. Aus Block A startend, in einer schnellen Gruppe, sollte das für ihn kein Problem darstellen. Bis Kilometer acht war auch alles noch im Rahmen, danach kam ein kleines Tief, welchem er ab Kilometer zehn aber wieder davonlief. In der zweiten Hälfte vom Rennen fühlte er sich ziemlich gut, so dass er das anvisierte Ziel mit der entsprechenden Pace gut durchlief. Am Ende sprang für ihn persönliche Bestzeit heraus und er war sehr zufrieden. Die letzten 75 Kilometer der Rückfahrt in Richtung Heimat verbrachte er sogar noch auf dem Rennrad, um seine Muskeln zu lockern und den Kater zu vermeiden.

Christian Muths hielt bis Kilometer 10 gut mit, hatte jedoch mit Magenproblemen zu tun und entschied sich bei Kilometer zwölf auszusteigen. Am Wochenende steht der Halbmarathon in Tangermünde auf dem Plan, dort wird er erneut an den Start gehen.

Hendrik Meier und Kersten Friedrich starteten ebenso aus einem vorderen Block.

Meier verpasst persönliche Bestzeit knapp

Hendrik Meier, in diesem Jahr schon wesentlich mehr trainierter als die Jahre zuvor, wollte es in Berlin noch einmal wissen. Hochmotiviert legte er einen sehr guten Lauf hin. Er war knapp an seiner persönlichen Bestzeit von vor ein paar Jahren dran. Auch Kersten Friedrich war mit seinem Lauf zufrieden, auch wenn er weit weg von seiner Bestleistung war.

Steffen Schaaf und Steffen Herms ließen es etwas langsamer angehen, konnten am Ende aber auch eine gute bis sehr gute Laufzeit vorweisen. Stimmungsvoll wurden auch sie an der Strecke vorangetrieben und genossen das einmalige Feeling. Es besteht unbedingt Wiederholungsbedarf, dieses Event ist einfach unbeschreiblich.

Auch wenn Patrick Lange mit einer Zeit von 01:09:37 (Platz 54) und der Sieger Wanjiku mit einer Zeit von 01:01:00 weit weg von den Zeiten der Triathlonfüchse sind, brauchen sich die Füchse nicht zu verstecken, sie haben den Verein ehrenvoll vertreten.

Elbdeichmarathon im Blickfeld

Zufrieden und schon bereit für das nächste Event ging es für alle am Abend noch nach Hause. Am Sonntag steht der Elbedeichmarathon in Tangermünde auf dem Plan, auch hier werden die Füchse zahlreich vertreten sein. Nachfolgend die Zeiten:

Hendrik Meier: 01:25:36

Marco Grund: 01:26:42

Kersten Friedrich: 01:46:48

Torsten Schaaf: 01:55:16

Steffen Herms: 02:14:56