Uelzen l Eine Woche nach dem Arendsee-Triathlon stand für die Füchse das nächste Highlight im Terminkalender. Wo in Arendsee noch als Organisator, Streckenposten, Auf- und Abbauer oder auch Mädchen für Alles geschwitzt wurde, so durften nun endlich alle aktiv am O-See-Triathlon in Uelzen, im benachbarten Bundesland, teilnehmen und so richtig schwitzen.

Zwölf Füchse starten über die Mitteldist

Für viele war es der erste Wettkampf in diesem Jahr. 14 Füchse gingen bei bestem Sommerwetter an den Start, zwölf von ihnen wagten sich sogar gleich an die Mitteldistanzstrecke, dem O-See-Half. Für die meisten Füchse war es auch der erste Formtest für ihre Teilnahme am IRONMAN im Oktober in Barcelona, insgeheim war es natürlich auch ein vereinsinterner Wettkampf.

Auf dem O-See-Standard (Olympisch) gingen Jean-Luc Bögner und Daniel Ziemba an den Start. Jean-Luc, der am Tag zuvor bereits bei den Landesmeisterschaften im Schwimmen aktiv war, konnte einen sehr guten 20. Gesamtplatz von 102 Startern erkämpfen. Als guter Schwimmer kam er auch hinter der Spitze als Fünfter aus dem Wasser. Auf dem Rad ebenso eine gute Figur abgebend, versuchte er auch auf der Laufstrecke alles zu geben, trotz der großen Mittagshitze.

Für Daniel hingegen lief der Wettkampf nicht so gut. Beim Schwimmen setzte er keine Zeichen, in der Wechselzone lag nicht alles da, wo es liegen sollte und am Ende verließen ihn noch beim Laufen die Kräfte. Trotz alledem fand er sich am Ende auf dem 37. Gesamtplatz wieder.

Beim O-See-Half standen Christian Kallus, Christian Dülken, Christian Muths, Marco Grund, Kersten Friedrich, Patrick Wendt, Karsten Thiede, Volker Noffke, Matthias Ullrich, Siegmar Kirchner, Anika Henning und Melanie Wiechert am Start.

Der größte Teil reiste bereits am Abend zuvor an. Sie nahmen die Nudelparty, die Wettkampfbesprechung und das gemütliche vereinsinterne Beisammensein mit. Es wurde gefachsimpelt, noch etwas Zucker dem Körper zugeführt und dann versucht sich im Zelt, Wohnwagen oder auch im Auto mit etwas Schlaf auf den Wettkampftag vorzubereiten.

Wettkmapf beginnt früh

Gegen 6 Uhr klingelte für alle der Wecker. Beim Athletenfrühstück auf dem Wettkampfgelände merkte man dem ein oder anderen schon die Nervosität an und nachdem bekannt wurde, dass entgegen aller Vermutungen, doch mit Neo geschommen werden darf, hatte jeder mit sich zu tun. Neuen Einteiler präsentieren, Rad-Check-In, etliche Dixi-Besuche, kurze Wettkampfeinweisung, Gruppenfoto, Einschwimmen und Punkt 8.30 Uhr fiel der Startschuss.

Bei doch relativ warmer Wassertemperatur von 23,5 °C kam wie erwartet Matthias Ullrich als guter Schwimmer mit einer Zeit von 33:16 Minuten als Erster von den Füchsen aus dem Wasser, aber dennoch fast acht Minuten hinter dem Führenden, gefolgt von Christian Muths, Patrick Wendt, den zwei anderen Christians Dülken und Kallus und Anika Henning (35:13 – 37:37 Minuten).

Füchse sind stark auf dem Rad

Bei der anschließenden Radstrecke hieß es vier Runden zu absolvieren und treten was das Zeug hält. Marco, bekannt als schlechter Schwimmer, auf dem Rad gefangen im Tunnel, nur auf den Asphalt schauend, fuhr nach der ersten Runde wieder Richtung Ziel, es waren aber vier Runden angesagt. Auf den folgenden drei Runden war er fast nur noch auf der Überholspur. Aber auch Christian K., Christian M. und Matthias lieferten starke Radzeiten ab.

Wiechert lässt Männer hinter sich

Unter den Frauen lieferte Melanie ebenso eine gute Radzeit ab und ließ so einige Männer hinter sich.

Volker hatte Pech und verlor nach 100 Meter Schwimmen seinen Zeitchip im See. Noch die 1,9 Kilometer zu Ende schwimmend, informierte er die Organisatoren und begab sich ohne Chip auf die Radstrecke. Wieder eingetroffen in der Wechselzone bekam er einen neuen Chip. Patrick büßte auf der Radstrecke etwas Zeit ein, welche am Ende aber eher unwichtig war, da er sich als Ersthelfer für einen gestürzten Radfahrer auszeichnete. Am Ende holte er sich die fehlende Zeit auf der Laufstrecke zurück.

Laufstrecke ist ambitioniert

Pünktlich zur Mittagshitze hieß es für alle Starter acht Runden um den O-See zu laufen. Sonne, Schatten, Hügel hoch und wieder runter – die Laufstrecke hatte es wirklich in sich. Für alle Füchse kein leichtes Unterfangen, wobei die vielen Runden ausnahmsweise mal von Vorteil waren, da man umso öfter an der Verpflegungsstelle vorbeikam.

Auch beim Laufen konnte sich Christian Kallus auszeichnen und kam als Erster von den Füchsen ins Ziel. Matthias musste Zeit beim Laufen einbüßen und wurde so noch von Christian Muths und auch Marco eingeholt. Aber trotzdem eine starke Leistung, am Ende auch von Karsten, da beide bereits eine Woche zuvor die Mitteldistanz in Arendsee bestritten.

Christian Dülken machte die auf dem Rad verlorene Zeit beim Laufen etwas gut, so dass auch er mit seiner ersten Mitteldistanz völlig zufrieden sein kann. Ähnlich war es bei Siegmar. Auf der Laufstrecke ließ er es nochmal krachen und erlief sich einen zweiten Platz in seiner AK. Bei Kersten steckten noch die vielen Vorbereitungen des Arendsee-Triathlons in den Knochen und die dem entsprechend wenige Zeit zum Trainieren.

Annika Henning wird Zwölfte

Melanie und Karsten verbesserten sich zu den Vorjahreszeiten, wobei allerdings auch die Strecke an sich etwas kürzer war. Auf Grund der hohen Temperaturen können die Leistungen dennoch als besser eingestuft werden. Anika konnte am Ende auch zufrieden sein, hat sie doch einen zweiten Platz in ihrer AK erreicht und ist Gesamt-Zwölfte unter 34 Frauen geworden. Melanie hat es auf den achten Platz geschafft.

Hendrik, Steffen und Basti, welche als Supporter und Fotografen immer und überall waren, die Füchse anfeuerten und am Ende spektakuläre Fotoaufnahmen vorwiesen gilt ein großes Dankeschön. Ebenfalls bedanken sich die Füchse bei Dr. Markus Hecker und seinem Team um den Post SV Uelzen für die tolle Organisation und die perfekten Bedingungen.