Ebendorf (hmü) l Eintracht Ebendorf begann wie die Feuerwehr und hatte schon in der zweiten Minute durch Datow eine Großchance, die aber der beste TSV-Spieler an diesem Tag, Torwart Steven Herbst, gedankenschnell vereitelte. Wenig später war er aber machtlos, als Alexander Böttcher einen Eckball von Kai Röhlinger per Kopf in das Tor wuchtete.

Anschließend überbot sich die Heimmannschaft im Auslassen bester Torgelegenheiten. Höhepunkt dessen war ein nicht genutzter Foulelfmeter, verwirkt an Datow, den N. Röhlinger Torhüter Herbst in die Arme schoss. Immerhin konnte die Eintracht in der 40. Minute einen kapitalen Fehler der Abwehr des TSV nutzen, so dass Morgenroth Datow bediente und dieser, auch wieder per Kopf, die Führung ausbaute. Hornhausen wirkte zwar spielerisch gefällig, ließ aber jede Torgefahr vermissen.

Herbst ist bester Mann

Nach dem Wechsel machte die Eintracht da weiter, wo sie in der ersten Halbzeit aufgehört hatte, nämlich selbst glasklare Chancen nicht zu nutzen. Zugegeben, Keeper Steven Herbst machte eine starke Partie, aber die Zuschauer konnten berechtigt nur den Kopf darüber schütteln, was ihnen geboten wurde. Wer weiß, wie sich die Begegnung entwickelt hätte, wenn Pelczynski in der 58. Minute die Möglichkeit zum Anschlusstreffer aus zwölf Meter genutzt hätte. Hornhausen wurde mutiger und übernahm in den letzten 15 Minuten das Kommando. Aber erst in der 90. Minute gelang Marcus Schulze mit einem 16-Meter-Schuss der Anschlusstreffer. Der Sieg für Ebendorf geht in Ordnung, über das „Wie“ muss aber nachgedacht werden.

Torfolge: 1:0 Böttcher (3.), 2:0 Datow (40.), 2:1 Schulze (90.)