Wanzleben l Beide Teams neutralisieren sich in den ersten Minuten. Zwingend vor die Tore kamen sie nicht. Bälle, die doch einmal durch die Abwehrreihen kamen, wurden von den sicheren Keepern weg gefangen.

In der 20. Minute erlief sich Daniel Wallborn dann einen langen Ball auf der linken Seite, umkurvte zwei Gegenspieler und passte das Leder in die Mitte. Dort lauert Torjäger Benedict Stäsche und schob zur Führung ein.

Stäsche scheidet aus

Danach machte Empor weiter Druck und hatte einige gute Möglichkeiten durch Wallborn, Bierwirth und Stäsche. Daniel Krümmling im Kasten der Neuenhofer ließ sich aber nicht noch einmal bezwingen. In der 40. Minute musste Empors Torjäger Stäsche verletzt ausscheiden. Ihn ersetzte Routinier Christian Säger, der sich gut ins Team einfügte.

Neuenhofe war nun nur noch am Drücker, drängte Empor in die eigene Hälfte, war jedoch vor dem Tor zu harmlos und scheiterte an seiner fehlenden Konzentration. Zahlreiche Ecken für die Gäste brachten nichts ein. Empor kämpfte mit Mann und Maus und hatte auch das Glück des Tüchtigen. Die Abschlussschwäche der Neuenhofer machte den Wanzlebern Mut, an diesem Tage einen Sieg einzufahren. Fabian Schendel, Wojciech Bans und Toni Hönig scheiterten immer wieder. Empor setzte auf Konter und hatte ebenfalls kein Schussglück. Erst vergab Tamin Mawlawa zweimal knapp (66., 67.) und kurz darauf fand Dominic Elling im Keeper seinen Meister. In der 72. Minute sah Mawlawa die Gelb-Rote Karte. Eine Abwehrschlacht mit einem super aufgelegten Christoph Müller im Kasten brachte den Sieg über die Zeit und sorgte für Jubel nach dem Schlusspfiff.

Tor: 1:0 Benedict Stäsche (20.)

Besonderen Vorkommnisse: Gelb-Rot für Mawlawa (72. Wanzleben)