Ilsenburg l Heute geht das Klaus-Miesner-Gedenkturnier bereits in seine 24. Runde. Vervollständigt wird das hochkarätige Teilnehmerfeld wie jedes Jahr durch Lokalmatador und Gastgeber SC Magdeburg.

Der SC Magdeburg gehört zum Turnier wie der Brocken zum Harz. Seit der Premiere 1989, damals noch in Wernigerode, waren die Landeshauptstädter bei "ihrem" Turnier, das jedes Jahr aufs Neue Handballkost vom Feinsten bietet, dabei.

Die Konkurrenz des SCM ist dieses Jahr so groß wie nie, denn gleich drei andere Bundesligisten kämpfen um den Harz Energie-Cup. Die MT Melsungen, der TSV Hannover-Burgdorf und Pokalverteidiger Rhein-Neckar-Löwen sind in Ilsenburg auch am Start.

Dass auch die zwei internationalen Gastmannschaften nicht zu unterschätzen sind, hat der SCM am Donnerstag bereits erfahren. Das Saisoneröffnungsspiel gegen den polnischen Vizemeister Wisla Plock verloren die Magdeburger in eigener Halle mit 33:35. Das Resultat zeigt einmal mehr, wie ausgeglichen und stark der Miesner-Cup 2013 besetzt ist.

"Gastgeber" Magdeburg reist mit seinen drei Neuzugängen in den Harz. Prominentester unter den Neuen ist Nationalspieler Michael Haaß. Er soll ab sofort im Wechsel mit Marko Bezjak, ebenfalls neu im rot-grünen Trikot, auf der Mitteposition die Strippen ziehen. Haaß will demonstrieren, dass die in den letzten Jahren so erfolgreiche Achse Stian Tönnesen/Bartosz Jurecki auch in anderer Besetzung funktionieren kann. Ins Tor kehrte Dario Quenstedt zurück.

Vor dem Ligastart in einer Woche bei Haaß\' Ex-Verein Frisch Auf Göppingen geht es für den "Club" auch darum, den letzten Feinschliff hinzubekommen. Dass die Landeshauptstädter eine Turniermannschaft sind, haben sie in den letzten Tagen mit den Siegen bei den gut besetzten Wettkämpfen in Rotenburg und Sindelfingen bewiesen.