Unterhaltsame und kurzweilige Tage haben die Teilnehmer des Harzer Sportjugend-Austauschs 2013 hinter sich. Diesmal war eine Gäste-Delegation aus Fernost in den Landkreis angereist.

Wernigerode (fbo) l "Der Jugendaustausch mit Japan startet durch", dieses Motto sollte wahr gemacht werden. Die Eröffnung des 40. Jugendaustausches der Deutschen Sportjugend für 2013 spielte auch in Sachsen-Anhalt eine wichtige Rolle. Die gastgebende Sportjugend im KreisSportBund Harz war anläßlich des Internationalen Jugendcamps Gastgeber in der Schierker Baude.

Aufregende, spannende und anstrengende Tage standen den Teilnehmern in der Harzregion bevor. So waren die japanischen Jugendlichen am Wochende in Gastfamilien in Thale, Blankenburg, Wernigerode, Danstedt und Bad Harzburg untergebracht. Ein Einsatz auf dem Sport- und Spielmobil in Wasserleben war für die japanischen Gäste die Feuertaufe.

Auf dem weiteren sehr anspruchsvollen Programm standen in den folgenden Tagen eine City-Tour nach und durch Braunschweig, der Besuch des Thalenser Hexentanzplatzes und der örtlichen Sommerrodelbahn, das Klettern in Schierke, ein Abstecher in die Rübeländer Tropfsteinhöhlen sowie der Besuch des Quedlinburger Rathauses - mit Empfang. Der weitgereiste Besuch machte gern Station im Rathaus. Die sechs Japaner lernten so auch das Stadtoberhaupt kennen. Die Delegation wurde von Quedlinburgs Bürgermeister Dr. Eberhard Brecht herzlich empfangen und begrüßt. Die jungen japanischen Sportler waren von seinen bildlichen Ausführungen um die Stadt und seine Geschichte total begeistert. Auch die Besichtigung der Quedlinburger Altstadt waren für die Japaner unglaublich aufregend.

"Aufstehn, aufeinander zugehen und voneinander lernen miteinander umzugehen", so jedenfalls lautete das Motto der Deutsch-Japanischen Harzer Jugendbegegnung.

Weitere Programmpunkte waren gemeinsames Kochen von Harzer Gerichten an der Volkshochschule, sportliche Leistungsvergleiche sowie ein Seminar über die Strukturen der Kinder- und Jugendarbeit im Sport beider Länder. So wurde ein Erfahrungsaustausch durchgeführt. Wie funktioniert die Kinder- und Jugendarbeit der Sportjugend als Träger der freien Jugendarbeit? Zu den sportlichen und Freizeitaktivitäten zählten außerdem Tanzen und Spielen. Das alles bildete den krönenden Abschluss des Jugendaustausches.

   

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