Quedlinburg l In drei Kämpfen wurden zwei Siege und ein Unentschieden erzielt. Als erster Wernigeröder stieg Ali Shinwary in den Ring. Er hatte in den letzten Monaten hart für seinen ersten Kampf trainiert und traf auf einen ebenfalls unerfahrenen Gegner aus Aschersleben.

Shinwary gewinnt durch Disqualifikation

Beide schenkten sich im Kampf nichts, doch Ali Sinwary nutzte seine technischen Vorteile immer wieder zu guten Aktionen. Sein Gegner wurde für unsaubere Schläge mehrfach vom Kampfgericht ermahnt, ehe er in der dritten Runde disqualifiziert wurde. Somit siegte Ali Shinwary in seinem ersten Kampf durch Disqualifikation, unabhängig davon hatte er auch auf den Punkzetteln des Kampfgerichts vorn gelegen.

Als zweiter Kämpfer trat Paul Luca Weber in den Ring. Nach kurzer Verletzungspause fand der Wernigeröder gegen einen physisch starken Boxer vom ISK Halle erst nach Anlaufschwierigkeiten richtig in den Kampf. In der zweiten Runde setzte er die Vorgaben der Trainer um und gewann schnell die Oberhand. In Runde drei zeigte Paul Luca Weber sein Können und beendete den Kampf vorzeitig. Mit einer sehr guten Leistung und seinem unvergleichbaren Siegeswillen gewann er das Duell durch technischen K.o.

Glaser holt Remis

Der dritte Kämpfer aus Wernigerode war Lennert Glaeser. Er trat im Hauptkampf erneut gegen den Quedlinburger Philip Jacobs an. Beide hatten noch eine offene Rechnung aus dem Kampf zum 70-jährigen Vereinsbestehen des Wernige­röder SV. Das Duell im Juni endete Unentschieden und damit ohne endgültigen Sieger. Dies sollte sich im zweiten Aufeinandertreffen ändern. Beide wollten den Sieg und starteten mit einigen guten Aktionen in den Kampf. Über die volle Distanz schenkten sich beide nichts und landeten beide zahlreiche Treffer, was das Publikum mit einer tollen Stimmung belohnte. Lennert Glaeser konnte sich im Vergleich zum letzten Kampf deutlich steigern, aber auch der Quedlinburger Philip Jacobs. Am Ende sprach das Kampfgericht erneut ein Unentschieden aus, damit blieb auch das zweite Duell ohne Sieger. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Wege der beiden erneut kreuzen.

Mit zwei Siegen und einem Unentschieden lieferten die Wernigeröder Boxer wieder starke Leistungen ab und setzten dem Wettkampfjahr 2019 einen erfolgreichen Schlusspunkt. Alle Trainer sind stolz auf ihre Schützlinge und freuen sich schon auf das neue Wettkampfjahr 2020, das direkt im Januar beginnt. Der Trainingsbetrieb wird ganz normal fortgesetzt, Nachwuchs ist bei den Boxern des WSV Rot-Weiß herzlich willkommen.