Ilsenburg l Vor einer ganz schweren Hürde steht der Blankenburger FV, die Mannschaft von Trainer André Dzial reist zum Ummendorfer SV, einem der Mitfavoriten im Kampf um den Staffelsieg. „Wir treffen mit Ummendorf auf einen Gegner, der über eine hohe spielerische Qualität verfügt. Diese wurde durch zahlreiche Neuzugänge zu Saisonbeginn nochmals angehoben. Wir haben ein ,dickes Brett zu bohren‘, nicht nur weil auf unserer Seite einige wichtige Stammkräfte fehlen“, ist sich André Dzial der Schwere der Aufgabe bewusst.

BFV hat personelle Sorgen

Mit Philip Zablinski, Robert Matznik (beide gesperrt), Sebastian Fabich (Arbeit), Max Krause (Urlaub), Christoph Pinta (angeschlagen) und Felix Reinhardt (Bänderdehnung) fällt mehr als eine halbe Mannschaft aus. „Trotzdem freuen wir uns auf das Spiel und wollen mit einem guten Plan und unserem Teamgeist etwas Zählbares aus Ummendorf mitnehmen“, gibt sich der BFV-Coach kämpferisch.

Der SV Stahl Thale strebt im Heimspiel gegen Union 1861 Schönebeck den ersten (Teil-)Erfolg an. Nach zwei Niederlagen gegen die Harzer Konkurrenz musste Trainer Marcel Tietze unter der Woche viel Aufbauarbeit leisten. Der kommende Gegner wurde zudem beobachtet, um noch besser vorbereitet zu sein. Tietze: „Schönebeck überzeugt mit einem starken Mittelfeld, im Zentrum hat Union zwei talentierte Nachwuchsleute, auch offensiv sind die Elbestädter schwer zu bespielen. Wir werden versuchen, kompakt aufzutreten.“

Verzichten muss der Coach auf eine halbe Mannschaft. Andy Lippert, Max Roesner und Marvin Bührig fehlen gesperrt. Dazu gesellen sich mit Kai Meldau, Marcel Köhler und Christoph Klöppel drei Verletzte. Dennoch ist thale Trainer zuversichtlich: „Es wird eine schlagkräftige Mannschaft auflaufen. Unter der Woche wurden viele Gespräche geführt, wir wissen, dass zuletzt in manch Situation Mist gebaut wurde. Jetzt geht es darum, das spielerisch umzusetzen, was wir schon in den ersten zwei Partien vorhatten, es aber mit der Umsetzung nicht voll geklappt hat.“

Ilsenburg reist mit Rückenwind zum Auswärtssp

Der FSV Grün-Weiß Ilsenburg ist zu Gast beim SV Union Heyrothsberge. Nach dem 5:1-Erfolg gegen Stahl Thale vor knapp einer Woche kann die Laune im Eichholz nicht viel besser sein. Vorstandsmitglied Jorge Mena König: „Das hat uns natürlich gut getan, alle haben sich darüber gefreut.“

Die Bilanz spricht für den FSV. Von neun Vergleichen hat Ilsenburg sieben für sich entschieden, einmal unentschieden gespielt und nur einmal verloren. Die letzten drei Gastspiele der Grün-Weißen in Heyrothsberge gingen zudem deutlich an die Harzer: Letzte Saison hieß es 6:0 und zuvor zweimal 4:2.

Beim FSV ist man aber trotzdem vorsichtig: „Wir reisen mit gemischten Gefühlen nach Heyrothsberge. Auf der einen Seite sicherlich beflügelt vom ersten Erfolgserlebnis, auf der anderen Seite stehen etliche Fragezeichen beim Personal zu Buche. Wir wollen bei einem guten Gegner bestehen und weiter punkten“, so Trainer Chris Heimlich. Er sieht die Karten für die Saison 2020/21 neu gemischt. „Viele junge Spieler sind bei uns dazugekommen. Wir schauen, ob sie den Aufwind der letzten Begegnungen mitnehmen. Ziel ist zumindest ein Punktgewinn, aber warum nicht auch mehr mitnehmen.“

Alle drei Begegnungen werden am Sonnabend um 15 Uhr angepfiffen.