Ilsenburg l Beim hochkarätig besetzten Hallenturnier für D-Ju­niorenfußballer setzten sich die Sachsen im Endspiel gegen den 1. FC Lok Leipzig mit 2:0 durch. Gastgeber FSV Grün-Weiß Ilsenburg schrammte nach starker Turnierleistung nur knapp an einem Podestplatz vorbei.

Teilnehmerfeld hochkarätig besetzt

Der FSV Grün-Weiß Ilsenburg hatte auch in diesem Jahr eine hochkarätige Konkurrenz auf die Beine gestellt. Ein zehn Teams starkes Feld mit Nachwuchskickern namhafter Vereine spielte um den Siegerpokal, allen voran der VfL Wolfsburg. Doch ausgerechnet für den Cupverteidiger kam bereits in der Vorrunde das Aus, die Autostädter mussten in ihrer Gruppe und im Turnier mit dem letzten Platz Vorlieb nehmen.

Auch für den 1. FC Magdeburg und Eintracht Braunschweig war in der Vorrunde Endstation, mit dem Halleschen FC und 1. FC Lok Leipzig schafften letztlich zwei Traditionsklubs den Sprung ins Halbfinale. Hier stand überraschend auch der FSV Grün-Ilsenburg, der eine starke Vorrunde mit Siegen über den Halleschen FC (3:2) und Eintracht Braunschweig (4:0) krönte. Damit wurden die Ilsestädter mit Ole Betram als starken Antreiber Gruppenzweiter hinter dem HFC und vor dem 1. FC Magdeburg.

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In der Staffel I hinterließ der SC Borea Dresden den stärksten Eindruck und zog ungeschlagen ins Halbfinale ein. Platz zwei sicherte sich im entscheidenden letzten Gruppenspiel der 1. FC Lok Leipzig, vor dem VfB Germania Halberstadt, Gegner KSV Baunatal und Pokalverteidiger VfL Wolfsburg.

Ilsenburg verpasst Rang drei

Spannend ging es im ersten Halbfinale zu, im Neunmeterschießen behielt der 1. FC Lok Leipzig gegen die in der regulären Spielzeit lange Zeit führende Hallenser die Oberhand. Im zweiten Semifinale musste der FSV Grün-Weiß Ilsenburg die spielerischen und körperlichen Vorteile von Borea Dresden anerkennen und verlor trotz einer Überzahlsituation mit 1:3.

Pech hatten die Ilsenburger dann im kleinen Finale. In einer Neuauflage des packendenden Vorrundenspiels unterlagen sie diesmal dem Halleschen FC mit 3:5 nach Neunmeterschießen. Im Finale setzte sich dann das stärkste Turnierteam durch, Borea Dresden sicherte sich mit einem 2:0-Sieg über den 1. FC Lok Leipzig die Siegertrophäe.

Siegerehrung durch Dennis Vest

Die Siegerehrung wurde traditionell von Dennis Vest in Gedenken seiner verstorbenen Ehefrau Ines, langjährige Sponsorin des FSV Ilsenburg, vorgenommen. Hier hatten auch die Grün-Weißen einen Grund zur Freude: Lennard Abel wurde als bester Torwart des Turniers geehrt. Die Auszeichnung für den besten Spieler ging an Gustav Möller (Borea Dresden), die Torjägerkrone sicherte sich Jonathan Scheffler (Hallescher FC) mit sechs Turniertreffern.

Der FSV Ilsenburg dankt neben Turniersponsor Dennis Vest, Helfern und Schiedsrichtern auch der Bäckerei Silberbach und dem Berghotel für Versorgung und Unterkünfte.

Statistik

FSV Grün-Weiß Ilsenburg: L. Abel, H. Abel - Bollmann, Fuchs, Schumann (1 Tor), Günther (3), Bressel, Bertram (5), Kohn (1), Karthaus, R. Abel;

Germania Halberstadt: Neumann - Behrens, Ucke, Tuchan, Schrader, Caden Stechhahn, Tunsch, Wolff (1), Ziesing (2), Klemp (1), Schürmann, Bode(1), Clayton Stechhahn.