Bernburg l Im Auswärtsspiel bei Oberliga-Absteiger Askania Bernburg landeten die Hasse­röder einen eindrucksvollen 5:0-Sieg. Leider trübte die schwere Verletzung von Nikita Brölin die Freude über den Sieg. Der Este wurde mit einer schweren Schulterverletzung ins Krankenhaus eingeliefert.

Führung wird schnell ausgebaut

Beide Mannschaften lieferten trotz des Dauerregens und schwierigen Platzverhältnisse ein gutes Spiel. Die erste Chance hatte der Bernburger Tzonatan Moutsa, Keeper André Helmstedt reagierte stark (3.). Fast im Gegenzug tauchte Cedrik Staat frei vor dem Tor auf, auch Askania-Torwart Bartosz Szajkowski zeigte sein Können. Nur eine Minute später machte Staat es dann besser. Nach einem Pass von Steven Rentz flankte Niclas Eheleben den Ball in die Mitte und Staat vollendete zum 0:1. Nach der Führung übernahmen die Hasseröder das Zepter und erspielten sich reihenweise gute Möglichkeiten, die mangelnde Chancenverwertung war der einzige Kritikpunkt.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sich der FC Einheit deutlich effektiver. Steven Rentz brachte von der halblinken Seite einen Freistoß in die Mitte, Staat reagierte schnell und schnürte den Doppelpack (50.). Der FC Einheit wollte mehr und die Gastgeber ergaben sich fast ihrem Schicksal. Diesmal war es Staat, der sich auf der rechten Seite durchsetzte und in die Mitte passte, Kevin Hildach traf zum 0:3 (56.).

Eigentor setzt den Schlusspunkt

Nur sechs Minuten später erhöhte der eingewechselte Justin Riemann auf 0:4. Vorausgegangen war eine Slapstickeinlage der Gastgeber. Keeper Szajkowski wollte den Ball aufnehmen, aber sein eigener Verteidiger spitzelte ihm den Ball aus der Hand. Ein Eigentor von Sascha Podleska nach Querpass von Kevin Hildach machte den gebrauchten Tag für die Bernburger komplett (74.).

Danach steckten die Hasse­röder etwas zurück, was auch an den immer schlechter werdenden Platzverhältnissen lag. Der aufgeweichte Rasen hatte den Akteuren ordentlich Kraft gekostet. Die letzte Chance des Spiels hatten dann die Gastgeber, André Helmstedt parierte gegen Maximilian Stark.

Nach dem Abpfiff wurde mit den wiederum zahlreich mitgereisten Fans gefeiert, bereits nach acht Spielen hat der FC Einheit mehr Punkte auf dem Konto, als zum Zeitpunkt des vorzeitigen Abbruchs in der letzten Saison.

Statistik

FC Einheit Wernigerode: Helmstedt - Hess, Wersig, Raue, Galeza, Brölin (46. Riemann), Rentz, Farwig, Hildach (78. Heindorf), Eheleben (83. Kläfker), Staat (76. Dannhauer);

Torfolge: 0:1, 0:2 Cedrik Staat (5., 50.), 0:3 Kevin Hildach (56.), 0:4 Justin Riemann (62.), 0:5 Sascha Podleska (74. Eigentor);

Schiedsrichter: Benjamin Petri (Irxleben);

Zuschauer: 110.