1. Wintercup in Namen & Zahlen

FC Einheit Wernigerode – Ummendorfer SV1:0

Tor: 1:0 Andy Wipperling-Brendle (15.).

Ummendorfer SV – Germania Wernigerode1:3

Torfolge: 0:1 Christopher Seil (21.), 1:1 Cedric Staat (29.), 1:2, 1:3 Christopher Seil (37., 43.).

Germania Wernigerode FC Einheit Wernigerode1:0

Tor: 1:0 Daniel Michaelis (13.).

Mannschaftsaufstellungen

Germania Wernigerode: Kouris - Mittag, S. Seil, Badstübner, Peszt, Bilsing, Siegmund, Perplies, Golz, C. Seil, Preuß, Michaelis, Lindau;

Einheit Wernigerode (gegen Ummendorf): Helmstedt - Galeza, Hess, Niehoff, Günther, Wersig, Farwig, Rentz, Wipperling-Brendle, Semmer, Blecker;

Einheit Wernigerode (gegen Germania Wernigerode): R. Schmidt - Schenk, Braitmaier, Kopp, Heindorf, Lisowski, Kläfker, Rogacki, Dannhauer, Riemann, Stammer, N.Schmidt;

Ummendorfer SV: Deumelandt - Löffler, Köhler, Heimrath, Meyer, Keber, Kaiser, Eheleben, Fischer, Strauß, Ohnesorge, Staat, Krause.

Wernigerode l Germania Wernigerode behauptet sich vor 75 Zuschauern auf heimischem Kunstrasen vor den höherklassigen Kontrahenten FC Einheit und Ummendorfer SV.

Modus: Jeder gegen Jeden

Durch die kurzfristige Absage des FSV Grün-Weiß Ilsenburg musste der Turniermodus verändert werden, im Modus jeder gegen jeden trafen zunächst die beiden Gastmannschaft FC Einheit und Ummendorfer SV aufeinander. Nach gutem Beginn der Ummendorfer übernahm der Verbandsligist das Zepter, nach energischem Nachsetzen von Rouven Blecker schob Andy Wipperling-Brendle das Leder aus Nahdistanz zum 1:0 ins leere Tor (15.). Tino Semmer hätte die Führung ausbauen können (20.), auf der Gegenseite vergab Cedric Staat freistehend den Ausgleich (27.). Rouven Blecker verpasste es, im weiteren Verlauf alles klar zu machen, aus Nahdistanz schoss er knapp neben und über das Tor. So blieb es beim knappen aber verdienten 1:0-Sieg.

Somit traf Germania Wernigerode im zweiten Turnierspiel auf den Verlierer Ummendorfer SV. In einem verteilten Spiel war kein Klassenunterschied erkennbar. Germania überzeugte mit konzentrierter Abwehrarbeit und war immer wieder über die beiden Spitzen Daniel Michaelis und Nicolas Perplies gefährlich. Die erste große Chance hatte Ummendorf, Eric Strauß verfehlte das Tor nur um Zentimeter (13.). Auf der Gegenseite scheiterte Michaelis an Torwart Löffler, den Nachschuss setzte Sebastian Golz daneben (16.). Fünf Minuten später sorgte Christopher Seil nach schönem Zusammenspiel mit Bruder Sebastian für die verdiente Führung.

Bilder

Seil trifft für Germania im Dreierpack

Germania vergab danach weitere gute Chancen, ein Kopfballtor von Patrik Peszt wurde wegen Abseits nicht anerkannt. Stattdessen gelang dem Ummendorfer SV nach 29 Minuten der Ausgleich, Cedric Staat ließ Keeper Niko Kouris nach einem Pass durch die Schnittstelle der Abwehr keine Chance. Germania gab nicht klein bei und belohnte sich mit der erneuten Führung. Nach schönen Angriff vollendete Christopher Seil eine Hereingabe von Nick Siegmund (37.). Kurz vor Ende der 45-minütigen Spielzeit schnürte Christopher Seil den Dreierpack, diesmal schloss er einen Angriff über die linke Seite ins kurze Eck ab.

Stadtduell zugleich Endspiel

Somit wurde das Stadtduell zwischen Germania und dem FC Einheit zum Endspiel um den Wernigeröder Wintercup. Die Hasseröder starteten mit komplett veränderter Elf, Germania lauerte aus einem sicheren Defensivverbund auf Konter über die einzige Sturmspitze Daniel Michaelis. Die Hasseröder taten sich schwer, konzentriert ins letzte Drittel zu kommen. Einzig Alexander Kopp zwang Torwart Niko Kouris nach abgewehrtem Eckball zu einer Glanztat (8.). Fünf Minuten später schickte Anton Mittag Daniel Michaelis mit einem tollen Pass auf die Reise, der Stürmer lupfte das Leder über den herauseilenden Robert Schmidt ins Tor.

Der Verbandsligist erspielte sich danach zwar viele gute Gelegenheiten, haderte aber wie schon in der ersten Partie mit der Chancenverwertung. Leon Dannhauer (17.), Mateusz Rogacki (23. Lattenschuss) und Justin Riemann (38.) verpassten den Ausgleich, auf der anderen Seite vergab Michaelis noch eine sehr gute Chance (33.). Somit blieb es beim 1:0 und dem überraschenden Sieg der Germania beim 1. Wintercup, der mit einer „Flüssigprämie“ der Brauerei belohnt wurde.