Halberstadt l Nico Hübner, der flinke Flügelflitzer, verlässt die Domstadt in diesem Sommer.

Zwischen Freud und Leid

Vor ziemlich genau vier Jahren wechselte der heute 25-jährige vom Lüneburger SK Hansa in den Vorharz. Seither kam der Außenspieler auf insgesamt 76 Einsätze im Dress des VfB. Vor allem in seiner ersten Saison für die Germania überzeugte der 1,71 Meter große Fußballer. Mit seinen zehn Treffern und acht Vorlagen war er maßgeblich am Aufstieg und der Rückkehr in die Regionalliga Nordost beteiligt. Hübner absolvierte damals alle 30 Punktspiele.

Eine heftige Zäsur brachte die folgende Spielserie 2017/18. Zunächst knüpfte der Linksaußen an seine top Leistungen der Vorsaison an, hatte bis Ende Oktober bereits sechs Tore erzielt. Nach dem 13. Spieltag folgte eine schwere Verletzung. Nach einem Kreuzbandriss war für Hübner die Saison beendet und es begann ein langer Leidensweg. Am 1. Spieltag 2018/19 betrat er wieder den Rasen, doch zu früh, danach fiel er erneut lange Zeit aus. Erst im Frühjahr 2019 tastete er sich langsam zurück.

VfB-Präsident Erik Hartmann kann den Schritt nachvollziehen, wechselt Hübner doch zurück nach Lüneburg und somit nicht weit weg von seinem Heimatort Bleckede. „Es ist schade, Nico hat sich bei uns weiterentwickelt. Man hat aber auch gemerkt, dass der Kreuzbandriss im Kopf noch vorhanden war. Er wird unserer Erkenntnis nach eine Arbeitsstelle antreten und damit die Weichen für seine persönliche Zukunft stellen. Trotz seiner schweren Knieverletzung hätten wir ihn gern gehalten, denn immer wenn er gespielt hat, konnte er Akzente setzen.“