Ilsenburg l Eine lösbare Heimaufgabe und zwei schwere Auswärtshürden erwarten die drei Harzvertreter der Fußball-Landesliga am Sonnabend zum 18. Spieltag.

Grün-Weiß Ilsenburg vor Pflichtaufgabe

Der FSV Grün-Weiß Ilsenburg steigt nach der Derbyabsage in der Vorwoche mit einem Heimspiel wieder in den Punktspielalltag ein, die Partie gegen Schwarz-Gelb Bernburg erscheint zumindest von der Tabellenkonstellation eine klare Angelegenheit. Trainer Karsten Armes will davon aber nichts wissen: „Bernburg ist zwar Tabellenletzter, aber wir haben uns im Hinrundenspiel sehr schwer getan. Überkreuzvergleiche sind immer schwierig, aber Bernburg hat letzte Woche gegen Bismark einen Punkt geholt, wir dagegen in Bismark verloren. Wer den Gegner unterschätzt oder auf die leichte Schulter nimmt ist fehl am Platz“, fordert der Ilsenburger Coach vollste Konzentration und Leidenschaft.

Gastgeber hat klares Ziel vor Augen

„Es wird Zeit, dass es wieder los geht, die Jungs wollen Fußballspielen. Die Trainingsbeteiligung und -intensität waren hoch, jetzt wollen wir natürlich die drei Punkte daheim behalten. Wir wollen den Abstand nach oben nicht zu groß werden lassen, und, noch wichtiger, den Vorsprung auf die Teams im Tabellenkeller ausbauen. In Anbetracht der unsicheren Abstiegsfrage wolen wir eine ruhige Rückrunde spielen, auch um die jungen Spieler weiter heranzuführen“, so Karsten Armes, der den Gelb gesperrten Joezf Ulicny ersetzten muss.

Einheit gastiert beim MSC Preussen

Der FC Einheit Wernigerode unternimmt den dritten Anlauf, in die Rückrunde zu starten. Diesmal geht die Reise in die Landeshauptstadt zum Magdeburger SC Preussen, einem unmittelbaren Kontrahenten im Kampf um die Spitzenplätze. Der Tabellen­dritte musste in der Vorwoche eine unerwartete Niederlage in Blankenburg einstecken, das wird die Aufgabe für den FC Einheit nicht leichter machen.

„Den Spruch mit dem angeschlagenen Boxer sollten wir im Hinterkopf haben. Trotz allem wollen wir das Spiel gewinnen, denn nur durch einen Sieg können wir die Patzer der Konkurrenten aus der Vorwoche nutzen. Wir gehen gut vorbereitet in diese Partie. Alle Jungs freuen sich darauf, dass es endlich losgeht und wollen zeigen, dass man nicht nur ein Trainingsmeister ist“, so Mannschaftsleiter Jens Strutz-Voigtländer. Personell ändert sich nichts, die Langzeitverletzten arbeiten sich langsam wieder an das Team heran.

Blankenburger FV beim Ligaprimus gefordert

Eine schwere Auswärtshürde wartet auch auf den Blankenburger FV, der beim Tabellenführer SV 09 Staßfurt zu Gast ist. Die Blütenstädter haben ihren Heimsieg gegen Preussen Magdeburg teuer bezahlt: Martin Zobel (5. Gelbe) und Philip Zablinski (Rot) sind gesperrt, Felix Reinhardt wird mit seiner Kieferverletzung noch längere Zeit ausfallen. Dennoch wird Trainer André Dzial, der heute aus dem Skilager mit seinen Schülern zurückkehren und das Abschlusstraining leiten wird, eine schlagkräftige Truppe an Bord haben.