Heudeber l Nur eine Partie wurde zum 22. Spieltag der Fußball-Harzoberliga angepfiffen. Mit einem souveränen 5:0-Erfolg über den Tabellenvorletzten Harsleber SV Germania schob sich der SC 1919 Heudeber auf Tabellenplatz zwei vor.

Schäden halten sich in Grenzen

Der Gastgeber hatte einige Gründe, um dem Wettergott zu trotzen. Einige Akteure haben extra für dieses Spiel die Schicht getauscht beziehungsweise frei genommen, damit eine spielfähige Elf zur Verfügung steht. Außerdem sollte sich die Zahl der Nachholpartien für Harsleben, die zu diesem Zeitpunkt die Kategorie mit acht Partien anführten, nicht noch weiter erhöhen. Die Schäden für den Platz hielten sich letztlich in Grenzen.

Unter der Leitung eines guten Schiedsrichters Robert Gnade, der seine einzige Gelbe Karte allerdings eher bei einem groben Foul an Norman Hartmann hätte zeigen müssen, hatte Harsleben bereits in der ersten Spielminute seine erste und auch einzige Chance der Partie. Robert Toepfer zielte über das Tor. Auf der anderen Seite ist die erste Möglichkeit gleichbedeutend mit dem ersten Torjubel. Die Variante Stammtorhüter Pascal Eitz wie schon in Hessen im Angriff aufzubieten, zahlt sich aus. Nach einem Eckball ist der etatmäßige Keeper per Kopf zur Stelle (2.).

SC Heudeber bleibt am Drücker

In der Folge vergibt der Gastgeber sehr gute Chancen, bei der besten schoss Alexander Försterling freistehend über den Querbalken (8.). Ein als Flanke gedachter Freistoß von Arvid Krüger aus 35 Metern bringt das 2:0, der Ball sprang auf und über Keeper Matthias Fiolka hinweg ins Tor (18.). Harsleben konnte sich in der Folge kaum befreien und kassierte nach schönem Spielzug das 3:0 durch Christoph Schönfelder (23.). Heudeber blieb am Drücker, ließ aber beste Chancen aus oder haderte bei Pfosten- und Lattentreffern mit dem Abschlusspech.

Kurz nach dem Wechsel setzte sich der Torreigen fort, wieder stand Pascal Eitz nach einem Eckball goldrichtig und traf aus dem Gewühl heraus zum 4:0 (47.). Im weiteren Verlauf drohte dem Tabellenvorletzten ein Debakel, doch der SC Heudeber ließ hochkarätige Chancen aus oder traf das Gebälk. Dem eingewechselten Sandrino Grüning war es vorbehalten, eine Minute vor Schluss den 5:0-Endstand herzustellen. Frei auf Torwart Fiolka zulaufend schob er den Ball überlegt ein (89.).

SC 1919 Heudeber: Reinhardt - Fichtner, Öhlmann, Krüger, Nehrkorn, Försterling, Fischer, Schönfelder, Perplies, Hartmann, Eitz (63. Grüning);

Harsleber SV Germania: Fiolka - Hamann, Winkler, Erdmann, Hauer, Wienecke, Kühne (31. Fenzl), Toepfer, Tarczewski, Garke, Knauth;

Torfolge: 1:0 Pascal Eitz (2.), 2:0 Arvid Krüger (18.), 3:0 Christoph Schönfelder (23.), 4:0 Pascal Eitz (47.), 5:0 Sandrino Grüning (89.); Schiedsrichter: Robert Gnade (Aspenstedt); Zuschauer: 30.