Westerhausen l Das Aufstiegsfinale steht am letzten Spieltag der Fußball-Landesliga Nord im Mittelpunkt. Zwischen dem SV Westerhausen und SV 09 Staßfurt entscheidet sich am Sonnabend der Kampf um die Meisterschaft. Auch für den FSV Ilsenburg kann es mit einem Sieg im Heimspiel in der Tabelle noch etwas hinauf gehen, der FC Einheit Wernigerode hat Rang drei sicher.

Ein Zähler trennt die Konkurrenten

Die Blicke in der Nord-Staffel der Landesliga richten sich am Sonnabend ab 15 Uhr auf den Wolfsberg in Westerhausen. Den gastgebenden SV 1890 und Verfolger SV 09 Staßfurt trennt vor dem direkten Duell nur ein Zähler. Steigen die Westerhäuser bereits in ihrer zweiten Landesliga-Saison in die Verbandsliga auf oder marschiert Aufsteiger SV 09 Staßfurt direkt in die höchste Liga Sachsen-Anhalts durch? Schon ein Unentschieden wie beim 1:1 im Hinspiel würde der Wolfsberg-Elf zur Meisterschaft reichen, die sicherlich zahlreichen Zuschauer können sich also auf packende 90 Minuten freuen.

Mit einem Heimspiel verabschiedet sich auch der FSV Grün-Weiß Ilsenburg von seinen Anhängern, zu Gast im Eichholz ist der VfB Ottersleben (12.). „Natürlich wollen wir unseren Fans einen guten Saisonabschluss bieten, ich hoffe, dass wir mit dem Faß Freibier nach Spielende auf einen Sieg anstoßen können“, so Mannschaftsleiter Jürgen Schröder.

Saisonziel bereits erfüllt

„Wir haben unser Saisonziel mit 43 Punkten schon mehr als erfüllt, aber der letzte Eindruck bleibt in Erinnerung. Und es ist deutlich schöner, mit einem Erfolgserlebnis in die Sommerpause zu gehen“, fügte Schröder hinzu. Auch in der Tabelle würde sich ein positiver Saisonabschluss bezahlt machen. Mit einem Sieg würden die Ilsenburger auf jeden Fall einen Platz nach oben klettern und die hervorragende Saison mindestens als Siebter beenden.

Personell bessert sich die angespannte Lage – am letzten Wochenende fehlten acht Spieler – nur geringfügig. Marcin Ankudowicz hat seine Gelb-Sperre abgesessen, auch Marcel Reuß dürfte wieder mit von der Partie sein. „Trotzdem wird wieder der ein oder andere junge Spieler der zweiten Mannschaft im Team stehen, sie haben ihre Sache in den letzten Wochen sehr gut gemacht“, so Schröder.

Für den FC Einheit Wernigerode geht es am letzten Spieltag auf Reisen, Ziel ist ein absolutes Urgestein der Landesliga. Der TuS Schwarz-Weiß Bismark (10.) spielt seit Jahren konstant in der Nord-Staffel. „Es ist ein Spiel, in dem es um nichts mehr geht, trotzdem fahren wir nicht in die Altmark, um dort zu verlieren. Unsere Bilanz bei den Spielen in Bismark ist nicht gerade rosig, und diese gilt es aufzubessern“, verspricht Mannschaftsleiter Jens Strutz-Voigtländer eine motivierte Einheit-Mannschaft.

Drei Akteure fehlen

Nicht mit dabei sind die verletzten Tobias Plantikow und Marius Sturm sowie Keeper André Helmstedt, der aus beruflichen Gründen fehlt.

Auch der SV Stahl Thale muss für seine Abschiedsvorstellung in die Altmark reisen. Der bereits feststehende Absteiger wird vom SSV Havelwinkel Warnau (9.) erwartet.