Wernigerode l In den Heimspielen erwarten der FC Einheit Wernigerode und Aufsteiger Blankenburger FV jeweils zwei Mitfavoriten im Kampf um den Staffelsieg. Ein schwerer Brocken wartet im zweiten Heimspiel der Saison auf den FC Einheit Wernigerode. Zu Gast im Sportforum ist Tabellenführer Magdeburger SC Preussen. Die Elbestädter landeten letzten Sonnabend im vorgezogenen Punktspiel gegen die SG Schwarz-Gelb Bernburg einen knappen 1:0-Heimsieg und übernahmen mit sieben Punkten aus drei Spielen die Spitzenposition. Bei den Hasserödern ruft dieser Gegner schmerzliche Erinnerungen an die vergangene Saison hervor, am heimischen Mannsberg gab es eine bittere 1:5-Niederlage.

„Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um gegen einen guten und spielerisch starken Gegner zu bestehen. Jeder einzelne muss sein Leistungsniveau abrufen und mit allen Mitteln dagegen halten. Wir erwarten eine Preussen-Elf, die wieder mit langen Bällen versuchen wird, ihre Stürmer einzusetzen. Wir werden aber auf der Hut sein, um die Punkte im Harz zu behalten“, so Mannschaftsleiter Jens Strutz-Voigtländer. Personell kann das Trainergespann aus dem Vollen schöpfen, bis auf Mateusz Rogacki (Urlaub) und den gerade am Kreuzband operierten Marius Sturm sind alle Spieler an Bord.

Blankenburger FV trifft auf Spitzenteam

Teil drei des „Hammer-Autaktprogramms“ wartet am Sonnabend auf den Blankenburger FV. Mit einem Sieg gegen den FSV Ilsenburg und dem Remis beim Magdeburger SC Preussen ist der Aufsteiger hervorragend in die Saison gestartet, nun wartet mit dem SV 09 Staßfurt ein weiteres Spitzenteam auf die Elf von Trainer André Dzial. „Mit dem Tabellenzweiten des letzten Jahres erwartet uns wieder ein starker Gegner.

Erwartungshaltung groß

Nach den letzten Erfolgen ist die Erwartungshaltung in Blankenburg groß. Wir wollen unseren Lauf nutzen, um auch gegen diesen Gegner zu punkten. Dass wir wieder an unser Leistungs­limit gehen müssen ist uns dabei bewusst. Und dass uns mit Martin Zobel und Max Krause (beide krank) sowie Robert Matznik (Urlaub) wichtige Spieler fehlen, macht die Aufgabe nicht leichter“, beklagt der Blankenburger Coach den Ausfall von drei Stammkräften gegen den ebenfalls mit einem Unentschieden und Sieg gestarteten Tabellenfünften.

Als einziges Team auf Reisen gehen muss der FSV Grün-Weiß Ilsenburg, die Elf von Trainer Karsten Armes wird vom Liganeuling SG Schwarz-Gelb Bernburg, der bis zur letzten Saison in der Süd-Staffel spielte, erwartet. „Wir wollen den Trend der letzten Spiele fortsetzen, müssen uns dafür aber vor allem in der Defensive steigern. Und das gilt für die gesamte Mannschaft. Nach vorn ist bei uns immer etwas möglich, das haben die letzten Spiele gezeigt. Auch wenn mit Dawid Lozinski und Jack Schubert zwei wichtige Offensivspieler fehlen“, sieht Jürgen Schröder, Mannschaftsleiter der Grün-Weißen, genug Qualität im Angriffsspiel.

Wächst die Ilsenburger Serie?

Die letzten beiden Duelle gegen Schwarz-Gelb Bernburg in der Landesklasse-Saison 2014/15 gewannen die Ilsestädter, einige Spieler sind noch heute in Reihen der Saalestädter zu finden. „Die Bernburger hatten schon immer eine kompakte Truppe, viele altbekannte Gesichter sind noch dabei, verstärkt mit Spielern vom Ortsrivalen Askania. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Bernburg in der Nord-Staffel eine gute Rolle spielen wird“, so Schröder über den Tabellenelften der Vorsaison in der Landesliga Süd. Die bisherige Bilanz beider Teams in den direkten Duellen ist ausgeglichen, zu den jeweils drei Siegen beider Teams stehen zwei Unentschieden zu Buche.