Ilsenburg l Nach souveräner Vorstellung über das gesamte Turnier hinweg machte der Bundesliga-Nachwuchs der Wölfe mit einem 7:0-Sieg im Finale gegen Germania Halberstadt die Titelverteidigung perfekt.

Auch bei der zweiten Auflage lockte das „Ines-Vest-Gedenkturnier“ namhafte Mannschaften in die Ilsestadt, obwohl es in den letzten Tagen vor dem Turnier noch einige Veränderungen im Teilnehmerfeld gab. Cupverteidiger VfL Wolfsburg untermauerte schon in der Vorrunde eindrucksvoll seine Favoritenstellung. Mit vier deutlichen Siegen und einem Schnitt von über sechs Toren pro Spiel dominierten die „Jung-Wölfe“ das Geschehen in der Gruppe 1.

Gastgeber auf dem letzten Rang

Auch der Hallesche FC zog nach der herben 0:6-Niederlage im Auftaktspiel gegen Wolfsburg mit drei klaren Siegen souverän ins Halbfinale ein. Gastgeber FSV Grün-Weiß Ilsenburg, der sich am Tag zuvor den Kreismeistertitel im Futsal gesichert hatte, kam nicht über einen Punktgewinn beim 3:3 gegen den JFV Süd Eichsfeld hinaus. Damit blieb hinter dem JFV Weißenfels (3.) und JFV Süd Eichsfeld nur der letzte Platz in Gruppe 1.

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In der Gruppe 2 startete Germania Halberstadt mit einem furiosen 9:3-Sieg gegen Eintracht Braunschweig ins Turnier und sicherte sich mit drei weiteren Siegen den ersten Platz in der Staffel. Spannend gestaltete sich der Kampf um das zweite Halbfinalticket, um das sich drei punktgleiche Teams stritten. Der Bischofswerdaer FV 08 hatte letztlich dank der mehr erzielten Tore die Nase vorn gegenüber dem JFV Weißenfels, Eintracht Braunschweig musste sich mit Platz vier vor dem VfL Kassel begnügen.

Germania Halberstadt siegt im Halbfinalkrimi

Die Halbfinals nahmen dann einen recht unterschiedlichen Verlauf. Während der VfL Wolfsburg seine Dominanz mit einem 7:0-Sieg gegen den Bischofswerdaer FV 08 fortsetzte, entwickelte sich das zweite Halbfinale zwischen Germania Halberstadt und dem Halleschen FC zum packensten Turnierspiel. In einem wahren Krimi siegten die Halberstädter durch ein Eigentor in letzter Sekunde mit 6:5 und folgten den Wolfsburgern ins Finale.

Die Platzierungen wurde wie schon im Vorjahr mit einem Penaltyschießen ausgespielt. Auch hier fehlte Gastgeber FSV Ilsenburg beim 1:2 gegen den VfL Kassel das nötige Glück, so landete der Gastgeber auf dem letzten Platz. Die Ränge sieben und fünf sicherten sich der JFV Süd Eichsfeld (3:1 gegen Eintracht Braunschweig) und JFV Weißenfels (2:1 gegen SV 09 Staßfurt).

Finale eine klare Angelegenheit

Die beiden Finalspiele waren dann eine klare Angelegenheit. Der Hallesche FC betrieb mit dem 7:1 gegen den Bischofswerdaer FV 08 Frustbewältigung für das bittere Aus im Halbfinal. Im Endspiel hielt Germania Halberstadt anfangs noch gut mit und hatte auch die ein oder andere Chance, mit der Führung im Rücken schoss der VfL Wolfsburg dann aber doch einen klaren 7:0-Sieg heraus.

Bei der Siegerehrung bekamen die Wölfe neben dem „Ines-Vest-Gedenkpokal“ auch die Ehrung für den besten Torschützen und Spieler in Person von Trevor Benedict (12 Tore) und Jonah Funk überreicht. Gleichzeitig bedankte sich der FSV Ilsenburg bei allen Helfern, Sponsoren um Edeka Vest und Schiedsrichtern für die tolle Unterstützung.