Magdeburg/Wernigerode l  Der HV Wernigerode hat am Sonnabend das wichtige Auswärtsspiel beim BSV 93 Magdeburg mit 31:28 (14:15) gewonnen. Damit kommt der HVW nach dem vorletzten Spieltag der Sachsen-Anhalt-Liga auf 20:34 Punkte. Garant für den Erfolg war einmal mehr Gorden Müller, der mit 19 Toren sowohl bester Werfer des Spiels war als auch den entscheidenden Treffer zum Endstand erzielte. „Kompliment an die Mannschaft, die heute hervorragend gekämpft hat, aber auch Handball gespielt hat über weite Strecken“, sagte Trainer Matthias Schröder.

Zu Beginn war es aber ein harter Kampf um jedes Tor. Während der gesamten ersten Hälfte gab es nur beim Stand von 13:13 (Müller, 26.) und 14:14 (27.) ein Unentschieden, ansonsten lag der HVW immer hinten. „Wir haben erste Halbzeit schwer ins Spiel gefunden, viele einfache Fehler gemacht. Der BSV hat dann viele einfache Tore durch Gegenstöße und Schnelle Mitte machen können. Da waren wir nicht präsent, da haben wir noch ein Stück weit in der Kabine gesessen“, erklärte Schröder. Zur Pause lag Wernigerode mit 14:15 im Rückstand.

Anschließend präsentierte sich der HVW deutlich verbessert und kam durch Eddy Eicken zur ersten Führung (18:17, 36.). Danach war es hauptsächlich Müller, der im Angriff für weitere Tore sorgte und den Vorsprung zeitweise auf fünf Treffer ausbaute (24:19, 25:20). „Es ist richtig, dass Gorden die Tore macht. Aber letztendlich arbeiten die anderen auch dafür, dass er die offene Chance hat. Wir sind froh, dass wir ihn haben, und er kann manchmal das Zünglein an der Waage sein“, sagte Schröder. Unschön ging die Partie jedoch für Lenny Rinke aus, der sich schwer an der Schulter verletzte.

HV Wernigerode: Zimmermann, Hesse, Wisotzky - Blenke, Rinke (1 Tor), Meißner, Nierlein (4), Stecker (1), Eicken (4), Erdmann, Müller (19), Ninnemann(1), Karau (1), Richter.

Siebenmeter: Magdeburg 8/3, Wernigerode 8/7.

Zeitstrafe: Magdeburg 3, Wernigerode 10.