Wernigerode (ige) l Insgesamt 23 Schwimmer der ersten und zweiten Wettkampfmannschaft des HSV 2002 Wernigerode machten sich auf den Weg nach Esbjerg in Dänemark, um dort am Danish International Swimcup teilzunehmen.

1250 Schwimmer aus sieben Ländern gingen an den Start, die Vorläufe wurden parallel in zwei Schwimmhallen ausgetragen. Angesichts des bekanntermaßen sehr großen und leistungsstarken Teilnehmerfeldes, insbesondere in den jüngeren Jahrgängen, war das Ziel von Anfang an ganz klar formuliert: Bestzeiten und mit viel Glück Finalteilnahmen zu erreichen.

Das erste Ziel wurde von allen Harzern stark umgesetzt. In den bis zu 80 Schwimmern starken Teilnehmerfeldern wurden teilweise Plätze im guten Mittelfeld erreicht. Drei HSV-Schwimmer der ersten Mannschaft schafften auch den Sprung unter die besten acht ihres Jahrgangs und durften somit im abendlichen Finale starten.

Bilder

Jan-Oliver Erdmann gelang dies gleich zweimal – sowohl über die 100 Meter Rücken als auch über die 25 Meter Rücken gelang der Sprung ins Finale des Jahrgangs 2002. Dort gab es Platz vier und sechs. Justus Rau (JG 2003) schaffte den Sprung ins Finale über 50 Meter Freistil und wurde Achter.

Dritter Finalist war Shirley Danielack über die 25 Meter Rücken im Jahrgang 2005. Und das mit viel Glück, denn als Vorlauf-Neunte rutschte sie aufgrund der Abmeldung einer anderen Schwimmerin nach. Was dann kam, war unglaublich: Shirley schwamm das Rennen ihres Lebens und rollte als Vorlauflangsamste auf Bahn acht das Feld von hinten auf. Am Ende stand ein sensationeller Platz zwei an der Tafel und somit Silber. Der Jubel auf der Tribüne war unglaublich, alle Teammitglieder lagen sich in den Armen. Wie knapp es im Schwimmen zugeht und das dies mit bloßem Auge kaum erkennbar ist, zeigen die Zeiten: Gold ging an die deutsche Leonie Pampas in 16,28 s, Shirley holte Silber in 16,53 s, Bronze ging an die SchwedinAndersson in 16,55 s. Der Dänin Ida Jacobsen fehlte eine Hundertstelsekunde am Podest. Der HSV 2002 beim Swimcup auf dem Siegertreppchen, das war ein Wahnsinnserfolg.

Der Dank der Trainer geht an die als Fahrer, Kampfrichter und Betreuer mitreisenden Eltern, ohne die ein solches Erlebnis nicht zu stemmen wäre.