Wernigerode l Auf einen erfolgreicher Auftritt in Dänemark können die Schwimmer aus Wernigerode zurückblicken.

Auch 2019 stand für die Harzer Schwimmer als Höhepunkt des Wettkampfjahres wieder eine Reise zum größten Nachwuchswettkampf Europas, dem Swimcup in Esbjerg in Dänemark auf dem Programm. 14 Sportler der Leistungsgruppe (LG) I und II machten sich an Christi Himmelfahrt auf den Weg gen Norden, um dort mit 81 anderen Teams aus vier Ländern um Bestzeiten zu schwimmen.

Die 8 Schnellsten kommen weiter

Die jüngeren Schwimmer starteten morgens in der Schwimmhalle UC Seminariet, die jeweils acht Zeitschnellsten der einzelnen Jahrgänge gingen dann abends im Svommestadion in den Finals an den Start.

Die älteren Schwimmer schwammen auch die Vorläufe im Svommestadion. Aus Harzer Sicht gestalteten sich gleich die ersten Wettkämpfe erfolgreich, schafften doch am ersten Tag sowohl Charlotte Ahrend im Jahrgang 2010 als auch Magdalena Vasic im Jahrgang 2009 in jeweils neuer Bestzeit über die 50 m Brust den Sprung ins abendliche Finale.

Eröffnung mit Licht- und Lasershow

Mit großer Licht- und Lasershow eröffnete die Veranstaltung dann und Charlotte ging gleich im ersten Finale an den Start. Was für ein Jubel, als es die Goldmedaille war. Magdalena steigerte sich in ihrem Finale dann ebenfalls noch einmal deutlich und erschwamm sich die Bronzemedaille.

Auch am zweiten Tag gelang sowohl Charlotte als auch Magdalena jeweils der Sprung ins Finale über 25 m Brust. Des Weiteren qualifizierte sich Charlotte für die 25 m Freistil, genauso wie Mia Lemke im Jahrgang 2009. Am Abend feuerte das ganze Team erneut an und wiederum schaffte Charlotte den Sprung ganz oben aufs Treppchen. Magdalena holte in einem packenden Rennen die Bronzemedaille. Mia wurde Sechste.

Packende Wettkämpfe

Am dritten Tag lieferte Justus Rau in der Altersklasse 2003 einen packenden Wettkampf und verpasste über die 25 m Schmetterling den Einzug ins Finale als Zehnter seines Jahrgangs nur knapp.

Charlotte machte hingegen in der kleinen Schwimmhalle erneut klar, dass sie auf der Bruststrecke im Jahrgang 2010 nicht zu schlagen war und holte auch Gold über die 100 m Brust. Insgesamt fuhr der Harzer Schwimmverein somit mit dreimal Gold und zweimal Bronze aus Dänemark heim – ein toller Erfolg.

Aber auch die restlichen Starter des HSV, Sebastian Serret Köhler (JG 2003), Tony Mercedes Schiemann (2006), Sophie Rumyantseva (2005), Jolina Tannenberg, Theodor Goedecke, Marek Streve (alle 2007), Amy Hentschel, Marnie Weißenborn, Martin Lehman (alle 2008), Ian Ahlfänger (2009) erschwammen sich tolle neue Bestzeiten und sammelten wertvolle Erfahrungen bei einem internationalen Wettkampf. Ein Dank geht an Stefanie Weißenborn und Alex Tannenberg, die als Kampfrichter dabei war sowie an alle Fahrer.