Wernigerode l Die Bemühungen des KreisSportBundes Harz, die „Sportler des Jahres 2019“ in einem angemessenen Rahmen zu ehren, haben sich auch im zweiten Anlauf zerschlagen. Nachdem die in deutlich verkleinertem Rahmen geplante Ehrungsveranstaltung im Oktober aufgrund des erneuten Corona-Lockdowns abgesagt werden musste, soll nun eine persönliche Übergabe der Siegerpokale an die Gewinner erfolgen.

Es ist schon ein besonderes Erlebnis für jeden Gewinner, wenn im Rahmen der Sportlerehrung die Laudatio verlesen und das Geheimnis gelüftet wird. Die „Sportler des Jahres 2019“ mussten von ihrem Triumph über die Veröffentlichung auf der Internetseite des KreisSportBundes Harz erfahren. So sehr sich der KSB Harz bemühte, nachdem auch der für den 30. Oktober anvisierte zweite Versuch einer Ehrungsveranstaltung der COVI­D 19-Pandemie zum Opfer gefallen ist, soll die Ehrung nun in kleinem Rahmen vollzogen werden.

Rühe bedauert Absage

„Nachdem der KreisSportBund Harz die Sportlerehrung im März aufgrund der Corona-Pandemie absagte, muss nun auch der erneute Versuch der Durchführung abgesagt werden. Die gegenwärtige Situation lässt es einfach nicht zu, diese Veranstaltung durchzuführen. Es ist nicht gewollter Gehorsam nach den noch geltenden Verordnungen, sondern wir müssen verantwortungsbewusst gegenüber den Sportlerinnen, Sportlern und allen anderen Teilnehmern in Bezug auf ihre Gesundheit handeln. Die erneute Absage bedauern wir sehr und hoffen auf das Verständnis aller“, hatte sich Henning Rühe, Präsident des KreisSportBundes Harz, zur Absage geäußert.

Während die Urkunden an die Platzierten zeitnah an die Sportler versendet werden sollen, ist für die „Sportler des Jahres 2019“ eine Übergabe der Siegerpokale in kleinem Rahmen geplant. „Uns schwebt derzeit vor, dass die Sponsoren der Sportlerehrung, den Pokal persönlich in ihrer Firma an die Gewinner übergeben. Die letzte Entscheidung hierzu soll am Mittwoch in Abstimmung mit dem Präsidenten fallen. Danach können die Vorabsprachen dazu getroffen werden, denn auch diese Form der Würdigung kann erst nach Lockerung der jetzigen Corona-Einschränkungen erfolgen.“, erzählte Jörg Augustin, Geschäftsführer des KreisSportBundes Harz.

Um die Erfolge der „Sportler des Jahres 2019“ und der Nominierten – auch vor dem Hintergrund der Absage der traditionellen Ehrungsveranstaltung – angemessen zu würdigen, wird der Harzer Sportkurier die Athleten mit Beginn der Ehrungen der Gewinner näher vorstellen.

Liste zeigt bunte Palette der Sportarten

Die Palette der Sieger bei den Einzelsportlern und Mannschaften (siehe Grafik) spiegelt auch in diesem Jahr die vielfältige Sportlandschaft im Harzkreis wider. Als einzige Sportlerin wiederholte Alina Celine Rippin vom NSV Wernigerode ihren Erfolg aus dem Vorjahr, einschließlich ihrem Gewinn bei der Sportlerehrung 2017, die noch in anderen Kategorien vorgenommen wurde, war es für die Skilangläuferin bereits der dritte Sieg in Serie. Die Wintersportler stellten mit dem Rennrodel-Doppelsitzer Clemens Nagel/Ronny Elle vom RC Blankenburg einen weiteren Sieger.

Die größten Gewinner der Sportlerehrung 2019 waren die Leichtathleten, der Harz-Gebirgslaufverein aus Wernigerode und der VfB Germania Halberstadt stellten jeweils einen Sieger im Einzel und einen in der Mannschaft. In den nicht­olympischen Sportarten stellten die Finswimmer des Tauchclubs Harz und die Abteilung Showdown der TSG GutsMuths Quedlinburg um Lutz Egeling jeweils zwei Sieger,. Vervollständigt wird die Siegerliste von Lisa Köchig vom Yamakawa Karate-Do Ballenstedt.