Die „Sterne des Sports“ 2019 in der Übersicht

Großer Stern in Bronze (Sach­sen-Anhalt): TSV 1893 Langeln (Sportverein baut Spielparadies für die Kinder des Heimatortes)

Großer Stern in Bronze (Niedersachsen): MTV „Brunonia“ Harlingerode von 1883 (Einführung der Sportart „Jumping Fitness“)

Mittlerer Stern in Bronze: Handballverein Wernigerode (Kinder- und Jugendtrainingslager in Osterode)

Kleiner Stern in Bronze: Pferdesportverein Börnecke (Crowdfunding für neue Voltigierpferde)

Sonderpreis: Sportjugend im KreisSportBund Harz (20 Jahre Sportjugendgala – Wir bewegen Kinder)

Weitere Bewerbungen: Aschersleben Tigers BC (Basketball Akademie), Yamakawa Karate-Do Ballenstedt (Yamakawa Olympiade – vom Breitensport zum Leistungssport und zurück), Germania Gernrode (Familienfreundlicher Sportverein – Zusammen stark sein), Traditioneller Karateverein Kempo Halberstadt (Karateverein 2.0 - Die digitale Vereinsverwaltung), RSC Harz (Förderung von Jugend), SG Grün-Weiß Hasselfelde (Sport im Harzer Heimatort in jedem Alter), SC 1919 Heudeber (Sport-, Spiel- und Spaßmeile für Jedermann), Rodelclub Blankenburg (Fruchtbar), SV Langenstein (Motor-ID – Kindersport plus), BSG Kreis-Stadt-Club ‘93 Quedlinburg (Betriebssport beleben - Freizeit sinnvoll gestalten), Schachklub Bad Harzburg von 1927 (Mädchen ans Brett), TSG GutsMuths Quedlinburg/Abteilung Badminton (Hexen-Badmintonturnier zu Walpurgis in Quedlinburg), VfB ‘94 Quedlinburg (Freizeit- und Familiensport), Franklin Methode & Reha-Sportverein Harz (Franklin Methode), Behinderten- und Rehabilitationssportverein 1990 Wernigerode (Psychische und physische Rehabiltation nach Herzerkrankung), Harzer Radsportclub Wernigerode (25 Jahre HRSC Wernigerode und Radsporttage), NSV Wernigerode (Wernigerode schneeweiß - Skinachwuchs am Fuße des Brockens), TC Wernigerode (Harzer Volksbank Open – Das Leuchtturmtennisturnier in Sachsen-Anhalt), TSV Zilly 1911 („Unsere Heimat, unsere Zukunft, unser Leben“ - Nachhaltigkeit eines Generationenprojekts).

Wernigerode l Die beiden Sieger vertreten nun die Harzer Volksbank bei den Landesausscheiden von Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Besser hätte das Geschenk zum Jubiläum nicht sein können: Passend zur Festwoche zu seinem 125-jährigen Vereinsbestehen hat der TSV 1893 Langeln am Sonnabend beim Regionalausscheid der „Sterne des Sports“ der Harzer Volksbank den großen Stern in Bronze gewonnen und vertritt damit die Harzregion beim Landesausscheid in Magdeburg.

Langeln errichtet Spielplatz

Der Langelner Verein hatte mit seinem Projekt „Sportverein baut Spielparadies für Kinder des Heimatortes“ mangels finanzieller Möglichkeiten der Gemeinde in Eigenregie 30.000 Euro gesammelt und mit großer Einsatzbereitschaft vieler Mitglieder einen Spielplatz errichtet. Pünktlich zum Kindertag wurde der Spielplatz feierlich an die Gemeinde übergeben und erfreut sich seither nicht nur bei den Kindern des eigenen Ortes einer großen Beliebtheit.

Jumping Fitness in Harlingerode

Der zweite Große Stern ging an den MTV „Brunonia“ Harlingerode, der die Harzregion beim Landesausscheid in Niedersachsen vertreten wird. Mit seinem Projekt „Einführung der Sportart „Jumping Fitness“ im Raum Bad Harzburg entwickelte der Verein für den Altersbereich 15 bis 40 Jahre eine attraktive Freizeitbeschäftigung, alle Kurse sind ausgebucht und die Mitgliederzahlen in der zuvor mit 21 Prozent unterbesetzten Altersstufe stiegen deutlich an. „Auf dem Trampolin geht es bei fetziger Musik ab, nach einer Stunde ist man ordentlich platt. Am meisten bei Heavy Metal-Musik“, wusste Vereinsvertreter Gerhard Marth zu berichten.

Bilder

Auf den Podestplätzen folgten der HV Wernigerode, der seit acht Jahren eine Trainingslager in der Landessportschule organisiert. Das Angebot erfreut sich einer permanent großen Resonanz und stärkt mit der Altersklassen übergreifenden Vereinsfahrt die Gemeinschaft im Verein.

Den kleinen Bronzestern für Rang drei vergab die Jury an den Pferdesportverein Börnecke, der mit einem Crowdfunding für seine 20 Kinder im Verein drei neue Voltigierpferde organisierte und damit einen Gesamtwert von 10.000 Euro durch Spenden einnahm. Bei einer leeren Kasse durch eine Reihe ungeplanter Ausgaben wie dem Bau einer Reithalle, Inhaberwechsel des Winterquarties oder Verkauf einer Koppelfäche waren in einem kurzen Zeitraum drei Pferde des Vereins, davon zwei Voltigierpferde, nicht mehr einsetzbar.

Dass nicht nur die Preisträger von diesem Projekt profitieren, unterstrich auch Schirmherr Bernd Heynemann noch einmal ausdrücklich. Mit seiner Google-Definition der Sterne verglich er das hoch einzuschätzende Engagement aller 24 teilnehmenden Vereine: „Die ,Nicht-Sieger‘ hätten alle einen Stern verdient“. KSB-Präsident Henning Rühe dankte zum wiederholten Mal der Harzer Volksbank für ihr Engagement bei den „Sternen des Sports“, von dem auch der KreisSportBund profitiert. „Es wird ein Anreiz für Vereine geschaffen. Vereine warten nicht, dass die Kommune etwas unternimmt, sie engagieren sich für ihre eigenen Mitglieder und darüberhinaus für das gemeindliche Wohlbefinden“, so Henning Rühe.