Halle l Die Landesmeisterschaften im Finswimming wurden in der Saalestadt zusammen mit der Sommersprintcup durchgeführt. Auf Grund der Terminverlegung in den Sommer gingen in diesem Jahr deutlich weniger Sportler für den Tauchclub Harz an den Start. Dennoch behaupteten sich die Wernigeröder gegen die Konkurrenz, am Ende standen 23 Gold-, 23 Silber- und acht Bronzemedaillen zu Buche.

Beier erschwimmt Landesmeisterschaft

Als jüngster Teilnehmer der Mannschaft ließ sich auch Anton Beier einmal als Landesmeister feiern. Spitzenreiter der Statistik war Jan Henrik Hass, der gleich fünf Goldmedaillen – und somit auf jeder Strecke – gewann. Dominique Mäter, Nico Lissel, Noah Dalichow, Louis von Gynz Rekowski, Louis Mäter, Jamie Stöpel, Fynn Härter, Nino Omnitz, Julia Schäfer, Elisabeth Risse, Sophie von Gynz Rekowski, Marnie Weißenborn und Marlene Zündel komplettierten das gute Ergebnis.

Auch außerhalb der Wertung, im Rahmen des Sommersprintcups, wussten die Wernigeröder Sportler zu überzeugen und belegten in der Gesamtwertung den zweiten Platz. Ein besseres Ergebnis verhinderte die in diesem Jahr dezimierte Mannschaft, der TC Harz konnte nicht alle Jahrgänge besetzen und musste den anderen Vereinen damit entscheidende Punkte überlassen.

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Sprinter kämpfen im „Superfinale“ um d

Die Organisatoren des Wettkampfs ließen sich einen neuen und sehr spannenden Wettkampf, als Superfinale bezeichnet, einfallen. Hier gingen die acht schnellsten Sprinter an den Start, im Abstand von jeweils vier Minuten waren 3 x 50 m Finswimming zu absolvieren. Die jeweils langsamsten beiden Sportler nach dem ersten und zweiten Lauf durften im darauffolgenden Durchgang nicht mehr starten. Bei den Mädchen siegte mit Marta Bergmann eine ehemalige Sportlerin des Tauchclubs Harz, die in Halle studiert und für den dortigen Verein an den Start ging.

Bei den jungen Männern gingen mit Dominique Mäter, Noah Dalichow und Jan Henrik Hass gleich drei Wernige­röder Finswimmer an den Start. Hier lieferten sie sich packende Rennen. Jan Henrik Hass war mit dem Erreichen des zweiten Durchgangs sehr zufrieden, Dominique Mäter und Noah Dalichow lieferten sich über die vollen drei Durchgänge ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Am Ende hatte Dominique Mäter hauchdünn die Nase vorn. Noah Dalichow kam nur wenige Millimeter danach ins Ziel, wurde aber wegen eines Fehlstarts im letzten Rennen disqualifiziert.

Material lässt Teilnehmer im Stich

Louis Mäter und Jan Henrik Hass zeigten nicht bei allen Starts ihre beste Leistung, da die sonst so zuverlässige Ausrüstung Mängel hatte. Noch schlimmer traf es Nico Lissel und Louis von Gynz Rekowski, die wegen eines Defektes an der Schwimmbrille auf einer Strecke aufgeben mussten. Fynn Härter, Julia Schäfer, Marnie Weißenborn und Elisabeth Risse überzeugten, obwohl sie kurz vor den Meisterschaften von Krankheiten zurückgeworfen wurden, mit großem Kampfgeist und guten Leistungen. Marlene Zündel, Sophie von Gynz Rekowski, Jamie Stöpel und Nino Omnitz belohnten sich am Ende einer langen Saison mit neuen Bestzeiten.

„Schließlich sollen an dieser Stelle die Eltern erwähnt werden, die sich unermüdlich als Fahrer und Kampfrichter zur Verfügung stellen. In diesem Jahr bestand das Wettkampfgericht mit Elisabeth von Gynz Rekowski, Hanka Zündel, Claudia Dalichow, Henriette Dalichow und Mario Mäter zu einem wesentlichen Teil aus Harzer Kampfrichtern“, berichtet Trainer Holger Dalichow. Zusammen mit seinen Trainerkolleginnen Frederike Dalichow und Brigit Galler blickt er auf eine hervorragende Saison mit vielen Erfolgen und Bestleistungen zurück.