Irxleben l Nach der unfreiwilligen Pause in der Vorwoche – bedingt durch die Absage der Partie in Ilsenburg – wollen Irxlebens Landesliga-Fußballer am Sonnabend um 13 Uhr angreifen und einen Sieg einfahren.

Die letzten Aufeinandertreffen in Punktspielen gab es in der Irxleber Aufstiegssaison 2011/12. Damals endete die Partie im Wildpark mit einem 1:0-Sieg (Tor: Mario Hosenthien) und in Olvenstedt gewannen die Gäste 3:2 (SVI-Tore: Tim und Tino Ahlemann, Mario Hosenthien). Letztmalig standen sich beide Teams dann im Januar 2015 in einem Test gegenüber - auch hier mit dem besseren Ende für den SVI (0:4-Auswärtssieg). Die Magdeburger scheinen den Bördekickern also zu liegen.

Aktuell ist die Lage in der Tabelle allerdings so, dass Germania als Dritter (28 Punkte) mit nur einem Zähler Rückstand auf den Ersten, Fortuna Magdeburg, kräftig im Meisterschaftsrennen mitmischt, während der SVI (22, ein Spiel weniger) auf Rang sieben abgerutscht ist. Auf die Tabelle möchte Irxlebens Trainer Thomas Sauer aber derzeit eigentlich gar nicht gucken: „Ja, wir haben ein paar Mal vorne gestanden. Aber ich sehe uns in einer Entwicklungsphase. Ich möchte, dass meine Spieler den Spaß und die Unbefangenheit der ersten Wochen wiederfinden. Die Jungs sollen sich keine Gedanken machen, wenn wir ein Tor kassieren, sondern locker einfach so spielen, wie wir es gewohnt sind. Dann sind wir nur schwer ausrechenbar.“

Und diese Lockerheit könnte auch der Schlüssel zum Erfolg sein. Zuletzt schien das Team unter selbst gemachtem Druck etwas zu verkrampfen. In fünf Partien gab es drei Niederlagen (eine davon im Pokal) und zwei Punkteteilungen. Gegen Olvenstedt wäre ein Sieg deshalb ein willkommenes Erfolgserlebnis – aber eben keine Pflicht.

Dass die Spieler motiviert sind, spiegelt sich in einer guten Trainingsbeteiligung und -leistung wider. „Wir haben in dieser Woche an der Schnelligkeit und dem Zweikampfverhalten gearbeitet. Alle waren konzentriert und haben gut mitgemacht“, freut sich Sauer, der nun auch ein bisschen die Qual der Wahl bei der Aufstellung hat. Es gibt keine Verletzten. Fehlen werden aber Denny Jerratsch, Christopher Partsch und Stefan Kotulla.

Was die Bespielbarkeit des Platzes angeht, sieht es derzeit gut aus. Sauer: „Wenn es Freitag und Samstagvormittag nicht noch stark regnet, werden wir spielen können. Für das Training haben wir den Nebenplatz genutzt.“ Der aktuell schwere Boden könnte sich für die physisch starken Gastgeber sogar als Vorteil erweisen, da die an ihren Kunstrasen gewöhnten Olvenstedter darauf wohl kaum eine feine Klinge schlagen können. SR: Tim Heyer - D. Schüler, U. Leichsenring