Barleben l Der FSV Barleben hat sich die Zweifel von der Seele geschossen und den 1. FC Bitterfeld-Wolfen in der Höhe verdient mit 6:0 (2:0) bezwungen.

1. FC Bitterfeld-Wolfen ist schwach

Es war das richtige Spiel zur richtigen Zeit: Die Gäste aus Bitterfeld präsentierten sich schwach, sowohl im Zweikampf als auch im spielerischen Bereich. Der FSV Barleben, im Gegensatz zum Auftakt wieder mit Nils-Oliver Göres und Christopher Kalkutschke, riss die Partie früh an sich.

Es reichte ein kleiner Funken Spielwitz, um in der Gästeabwehr ein wahres Feuer zu entfachen. Gegen die frühen Versuche von Franz Zimmer (9. Flachschuss) und Denny Piele (10. aus Nahdistanz nach Ecke) hatte Keeper Leon Wolf aber noch eine Antwort.

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Romahn und Wollf in der Startelf

Ihr Startelfdebüt beim FSV gaben die jungen Hendrik Romahn und Hardy Wolff. Letzterer leistete sich nach 13 Minuten einen Aussetzer, den die Gäste aber nicht bestraften. Die Barleber zeigten sich da kaltschnäuziger. Nach einem Flugball von Marwin Potyka stimmte die Abstimmung zwischen Müller und Wolf nicht, Kalkutschke sagte höflich danke und schob zum 1:0 ein (18.).

Spätestens jetzt verloren die Gäste die spielerische Linie. Eine Einzelaktion von Kalkutschke, der mit einer Körpertäuschung seinen Gegenspieler stehen ließ und Piele in den Lauf bediente, ebnete den Weg zum zweiten Treffer. Barlebens neuer Kapitän traf trocken ins lange Eck (26.). Zwölf Minuten später hatte Piele Pech. Nach einem simplen Einwurf klatschte der Ball nur an den Pfosten. Auf der Gegenseite führte einer der zu vielen Fehlpässe im Spielaufbau fast zum Anschlusstreffer, doch Saliger verzog deutlich.

Klassenunterschied wird deutlicher

Im zweiten Durchgang wurde der Klassenunterschied noch deutlicher. In der 52. Minute nutzte Piele einen schlampig ausgeführten Freistoß der Gäste und schaltete schnell um. Ein Doppelpass mit Kalkutschke später stand es 3:0.

Der FSV kontrollierte nun die Partie, Bitterfeld war um Schadensbegrenzung bemüht. Die gelang jedoch nur im Ansatz. Zweimal Kalkutschke (63./83.), teilweise nach ansehnlichen Kombinationen, und der eingewechselte Franz Gründler (86.) erhöhten bis zum Schlusspfiff von Amin Hamidi noch auf 6:0.

Mit Leidenschaft gespielt

„Wir haben viel in der Woche gesprochen, das haben wir gut umgesetzt. In der ersten Halbzeit haben wir mit Leidenschaft gespielt. Das war eine gute Leistung, auf der wir aufbauen können“, sagte Jörn Schulz nach der Partie.

FSV Barleben: Alexis Lenhard, Christoph Grabinski, Alexander Prinz (71. Oliver Gase), Hardy Wolff, Nils-Oliver Göres, Christian Falk, Franz Zimmer (62. Franz Gründler), Marwin Potyka, Hendrik Romahn (80. Paul Lubner), Christopher Kalkutschke, Denny Piele.

Tore: 1:0 Christopher Kalkutschke (18.), 2:0 Denny Piele (26.), 3:0 Denny Piele (52.), 4:0 Christopher Kalkutschke (63.), 5:0 Christopher Kalkutschke (83.), 6:0 Franz Gründler (86.).